22.09.2020 20:56 |

Genügend Beweise

Vielen Störenfrieden auf Alpenstraße droht Anzeige

Nach den Ausschreitungen durch Teilnehmer am GTI-Treffen auf der Villacher Alpenstraße am Wochenende will deren Geschäftsführer jetzt weitere Schritte unternehmen. Johannes Hörl- selbst geprüfter Rechtsanwalt - überlegt drastischere Schritte. Nach den beiden GTI-Piloten, denen nach dem Drift-Manöver bis zu 5000 Euro Strafe drohen, könnten noch andere bisher anonyme Lenker Probleme bekommen.

Hörl hatte als Notmaßnahme bereits Blockabfertigungen eingeführt und in den Abendstunden ab 19 Uhr die Straße ganz gesperrt. „Der Andrang von GTI-Fahrern war aber so intensiv, dass man schon von einem belagerungsähnlichen Zustand sprechen musste. Es wurden Parkplätze und Einfahrten blockiert, es gab mehr Gummi-Gummi-Aktionen als in den Vorjahren und auch das Fahrverhalten war aggressiver und gefährlicher.“

Alle bisherigen Maßnahmen wie Infoblätter, mündliche Hinweise, verstärkte Polizeipräsenz oder zusätzliches privates Sicherheitspersonal haben nichts gebracht. Hörl: „Andere Gäste haben sich schon gar nicht mehr hinaufgetraut und ihr Geld zurückverlangt. Von der Lärmbelästigung für die Anrainer ganz zu schweigen. Auch das Fahrverhalten einer großen Anzahl von GTI-Fahrern war überaus gefährlich.“

Die Villacher Alpenstraßen Fremdenverkehrs GmbH wird Quertreiber und Störenfriede jetzt rechtlich zur Verantwortung ziehen: „Es gibt viele Fotos und Aufzeichnungen, die besitzstörende Verhalten und Autokennzeichen gut dokumentieren. Sogar Teile der Tuningszene waren so entsetzt und haben uns Material geschickt, um gerichtlich oder strafrechtlich gegen diese Leute vorgehen zu können.“

 Kärntner Krone
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