26.08.2020 17:52 |

Menschen flüchten

Hurrikan „Laura“ nimmt Kurs auf US-Golfküste

Hurrikan „Laura“ wütet über dem Golf von Mexiko schon seit Tagen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde und nimmt nun Kurs auf die US-Bundesstaaten Texas und Louisiana. Die Menschen in den von Überschwemmungen bedrohten Küstenregionen fliehen in höher gelegene Gebiete. „Laura“ könnte der stärkste Hurrikan seit Hurrikan „Rita“ werden. 2020 könnte ein Rekordjahr für Wirbelstürme werden.

Gouverneur Edwards hatte am Montag gesagt: „Ich möchte, dass jeder versteht, dass dies das Potenzial hat, der stärkste Hurrikan zu sein, der (uns) seit Hurrikan ‘Rita‘ getroffen hat.“ „Rita“ hatte 2005 als Hurrikan der Stärke 3 an der Grenze von Texas und Louisiana die USA erreicht und war mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde über das Land gefegt. Zwischenzeitlich mussten 1,3 Millionen Menschen die Küstenregion verlassen. 

US-Meteorologen erwarten, dass der Wirbelsturm rasch die Hurrikanstärke vier von fünf erreicht und damit ein extrem gefährlicher Wirbelsturm wird.

„Sie haben nur ein paar Stunden, um sich auf Hurrikan ‘Laura‘ vorzubereiten und sich in Sicherheit zu bringen“, warnte auch Louisianas Gouverneur John Bel Edwards eindringlich. „Wo auch immer Sie bis Mittag sind, dort müssen Sie den Sturm überstehen.“

New Orleans leer gefegt
In Louisiana waren die Straßen von New Orleans wie leer gefegt. Vor vielen Gebäuden stapelten sich Sandsäcke zum Schutz vor möglichen Überschwemmungen, viele Fenster und Türen wurden mit Spanplatten vernagelt. Vor 15 Jahren waren beim Hurrikan „Katrina“ 80 Prozent der Stadt überschwemmt worden, mehr als 1800 Menschen kamen ums Leben.

„Laura“ kostete 25 Menschen das Leben
Auf „Lauras“ Kurs durch die Karibik waren in den vergangenen Tagen mindestens 25 Menschen in Haiti und der Dominikanischen Republik ums Leben gekommen. Auf Kuba richtete der Sturm schwere Schäden an. Im Golf von Mexiko wurden mehr als 100 Ölförderplattformen sicherheitshalber geräumt.

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