Feuerwehrausstatter

Rosenbauer-Chef: „Werden weiter auf Sicht fahren“

1,1 Milliarden Euro Auftragsbestand hat Rosenbauer in den Büchern. „Der Markt für Feuerwehrautos ist gut, die Auftragseingänge sind gut“, sagt Vorstandschef Dieter Siegel. Der „Corona-Effekt“ bei den Leondingern wird mit neun Millionen € beziffert. In der Helmfertigung in Pichling wurde die Kurzarbeit verlängert.

Im April wurde ein Betriebsurlaub vorgezogen, zudem wurde zum Kurzarbeitsmodell gegriffen - so tauchte Rosenbauer durch die extreme Corona-Phase im Frühjahr. „Krisenmanagement haben wir im ersten Halbjahr gelernt“, sagte Vorstandschef Dieter Siegel gestern, als er mit Finanzvorstand Sebastian Wolf das Halbjahresergebnis des Feuerwehrausstatters präsentierte. Der Umsatz zwischen Jänner und Juni stieg stark, die Auftragseingänge bremsten sich im ersten Halbjahr allerdings ein.

Kurzarbeit in Pichling verlängert
„Wir sind auf Sicht gefahren und werden auch weiter noch auf Sicht fahren“, berichtete Siegel. Die Kurzarbeit im großen Stil wurde bei Rosenbauer wieder beendet, bei der Helmfertigung in Pichling wurde sie allerdings bis Ende September verlängert. „1500 Helme werden dort pro Woche hergestellt“, erzählte der Vorstandschef, der verriet, dass dank der Maßnahme vorübergehende Trennungen vermieden werden können. Wie sich die Corona-Krise auf die Personalsituation in der Firmengruppe auswirkt? Die Aufnahme von neuen Mitarbeitern wird genau geprüft. „Aber es gibt keinen Anlass zur Personalreduktion“, meinte Siegel, „wir haben genug zu tun“.

„Großes Interesse“
Am 23. September werden die ersten Vorserienmodelle des hybriden Feuerwehrfahrzeugs namens RT übergeben: „Das Interesse ist groß und geht mittlerweile bis nach Japan“, so der Rosenbauer-Chef.

Von
Barbara Kneidinger
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Samstag, 04. Dezember 2021
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