Takeda-Philosophie:

„Der Patient ist die Königin“

Baugerüste umhüllen das Gebäude im Chemiepark in Linz, Fenster, die ausgetauscht werden, stehen griffbereit an die Wand gelehnt: Wer Takeda-Linz-Chef Roland Fabris besucht, kommt an einer Baustelle vorbei. Der Arzneimittelhersteller verpasst sich einen neuen Auftritt - nicht die einzige Aktion mit Strahlkraft.

Um den Spruch „Wir machen’s einfach“ wurden Waben gebildet, in denen Begriffe wie „Leistungsstärke“, „Patientenversorgung“ und „Xundheit“ stehen - diese Symbolik findet sich bei Takeda an den Wänden, aber auch auf Bildern wieder. „Wir sehen uns hier in Linz als Bienenstock. Wie bei den Bienen hat jeder bei uns seine Aufgabe, ist gleich wichtig und weiß, was zu tun ist. Die Königin ist der Patient“, sagt Roland Fabris, der seit zweieinhalb Jahren am Linzer Standort des japanischen Arzneimittelherstellers die Fäden in der Hand hat.

„Muss schauen, dass der Stock brummt“
Seine Rolle sieht er in jener des Imkers, um in der Sprache von Takeda Linz zu bleiben. „Ich muss schauen, dass der Stock brummt“, erzählt der 52-Jährige, der in Wien Maschinenbau studierte, heute in Steyregg lebt und an vielen Schrauben dreht, um den Standort nachhaltig zu sichern.

Millionen-Investition
600 Mitarbeiter sind bei Takeda in Linz beschäftigt, etwa 320 davon in der Produktion, wo zu Beginn des nächsten Jahres eine vollautomatische Anlage zur Herstellung von Fertig-Spritzen und -Pens zur Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen in Betrieb gehen wird. „In den letzten zweieinhalb Jahren haben wir in dieses Projekt einen zweistelligen Millionenbetrag investiert“, sagt Roland Fabris. Patienten in Großbritannien, Österreich, Deutschland und Dänemark werden bereits mit Produkten aus Linz versorgt. „Wir haben die Zulassung für den EU-Raum, werden auch Kanada und den japanischen Markt beliefern“, betont Fabris.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Donnerstag, 24. September 2020
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