Alleine unterwegs

Oberösterreicher (36) in Südtirol in Tod gestürzt

Trauer und Fassungslosigkeit herrscht in Tragwein. Ein 36-jähriger Oberösterreicher aus dem Mühlviertel stürzte bei einer Klettertour am Langkofel (Südtirol) 100 Meter in den Tod. Nachkommende Bergsteiger mussten den Absturz mitansehen, setzten die Rettungskette in Gang. Für den Sportler, der alleine unterwegs war, kam jede Hilfe zu spät.

„Er war ein sportlicher, junger, netter Mann, der gut integriert war und immer an den gesellschaftlichen Feiern in der Gemeinde teilgenommen hat“, ist Tragweins Bürgermeister Josef Naderer erschüttert. Am Samstagmorgen endete die Klettertour eines 36-Jährigen aus Tragwein in einer Tragödie. Der Hobbysportler war alleine am Langkofel (Südtirol) unterwegs, schloss sich dann kurz nach 7 Uhr früh zwei erfahrenen Bergsteigern an, kletterte diesen Alpinisten nach.

Nachkommende Kletterer sahen Absturz
Plötzlich war der gebürtige Bad Zeller verschwunden, seine Vorderleute hörten einen Aufprall, nachkommende Kletterer mussten den Absturz mitansehen. Auf der Höhe des sogenannten Fassaner Bandes (2600 Meter Seehöhe) stürzte der 36-Jährige aus noch ungeklärter Ursache rund 100 Meter in die Tiefe. Die geschockten Augenzeugen setzten sofort die Rettungskette in Gang, alarmierten die Bergrettung Gröden.

Jede Hilfe zu spät
Doch für den Oberösterreicher kam leider jede Hilfe zu spät. Der Notarzthubschrauber Pelikan 1 konnte nur mehr die Leiche des 36-Jährigen bergen. Der sportliche Mühlviertler lebte mit seiner Partnerin in einem kleinen Häuschen in Tragwein, der Schock in der 3000 Einwohnergemeinde sitzt tief.

Philipp Zimmermann
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 OÖ-Krone
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Dienstag, 22. September 2020
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