02.08.2020 19:16 |

Ägypten kontert

Elon Musk: „Pyramiden offenbar von Aliens erbaut“

„Die Pyramiden wurden offenbar von Aliens erbaut“, ließ Multimilliardär Elon Musk am 31. Juli seine Fans wissen. Eine Aussage, die jedweder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt und in der Twitterblase für Aufsehen sorgte. Auch in Ägypten reagierte man etwas verschnupft. Eine Ministerin hat den SpaceX- und Tesla-Gründer nun eingeladen, das Land am Nil zu besuchen und sich selbst davon zu überzeugen, dass beim Bau der weltberühmten Bauwerke keine „höheren Mächte“ im Spiel waren.

Mit seinem Tweet „Pyramiden wurden offenbar von Aliens erbaut“, wollte Musk anscheinend Verschwörungstheoretiker unterstützen, die der Meinung sind, dass Außerirdische an den kolossalen Bauarbeiten beteiligt waren. Die ägyptische Ministerin für internationale Zusammenarbeit jedoch widerspricht - und lädt Musk kurzerhand dazu ein, die Gräber der Pyramidenbauer zu besuchen.

Die in den 1990er-Jahren entdeckten Gräber sind nach Ansicht von Experten nämlich der endgültige Beweis dafür, dass die prächtigen Bauwerke tatsächlich von den alten Ägyptern errichtet wurden.

„Erbauer waren Ägypter“
Der ägyptische Archäologe Zahi Hawass meldete sich ebenfalls zu Wort und bezeichnet Musks Aussage als „komplette Halluzination“. „Ich habe die Gräber der Pyramidenbauer gefunden, die jedem erzählen, dass die Erbauer der Pyramiden Ägypter sind und keine Sklaven waren“, zitiert „EgyptToday“ Hawass.

Elon Musk ist für sonderbare Social-Media-Aktivitäten bekannt. Im Mai schickte er mit einem Tweet seine Tesla-Aktie auf Talfahrt, Ende 2019 hatte er einen britischen Höhlenforscher als „pädophilen Kerl“ bezeichnet. Auch einen Rechtsstreit gab es bereits aufgrund seiner Äußerungen in sozialen Netzwerken.

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