22.07.2020 06:46 |

War es ein Bär?

Norikerfohlen „Madame“ bei Attacke schwer verletzt

Auf der Brunnachalm bei Bad Kleinkirchheim in Kärnten dürfte der Bär los sein! Ein Norikerfohlen wurde schwer verletzt, ein Kälbchen ist spurlos verschwunden. Biologen des Landes Kärnten haben Spuren und Kotproben gesichert und zur genauen Analyse eingeschickt. Das endgültige Ergebnis wird in zwei Wochen erwartet.

Der Besitzer des Fohlens, Philipp Köfler, ist überzeugt davon, dass es ein Bär war, der „Madame“ schwer verletzt hat. Die Mutter dürfte es bei dem Angriff verteidigt haben, denn sie hat Kratzer abbekommen. Zudem ist ein Kälbchen spurlos verschwunden. Das könnte vom Bär verschleppt worden sein.

Um sicherzugehen, haben Biologen vom Land Spuren und Kotproben gesichert und zur genetischen Analyse eingeschickt. Ob es wirklich ein Bär war, wird man etwa in zwei Wochen wissen. „So lange dauert die Analyse. Es ist nicht auszuschließen, dass es ein Großraubwild war. Die Schnitte und Kratzer beim Fohlen könnten von einem Bären stammen. Gewissheit werden wir aber erst haben, wenn die Ergebnisse aus dem Labor da sind“, erklärt Wildbiologe Gabriel Honsig-Erlenburg.

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Aufsichtsjägerin Elisabeth Schneeweiß zweifelt nicht an der Existenz von Meister Petz. „Durch das Gebiet von St. Oswald ziehen immer wieder Bären. Früher haben die Bewohner deshalb sogenannte Ringhöfe gebaut. Sie dienten zum Schutz von Großraubwild“, erzählt die Jägerin und Pferdezüchterin. Für Wanderer bestehe aber keine Gefahr. Bären seien sehr scheue Tiere.

Claudia Fischer
Claudia Fischer
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