Falsche Identität?

Wendung im Fall Jatta: Polizei durchsucht Wohnung

Neue Wendung im Fall Jatta! Die Polizei in Hamburg hat am Donnerstag die Wohnung des HSV-Profis durchsucht. Dem Fußballer wird vorgeworfen, falsche Angaben zu seiner Identität gemacht zu haben, um einen Aufenthaltstitel zu bekommen. Die Ermittler stellten laut Staatsanwaltschaft Smartphones und Tablets bei Bakery Jatta und seiner Freundin sicher.

„Tatsächlich gab es weitere Ermittlungen, die den Verdacht gestützt haben, dass er falsche Personalien benutzt hat“, so Staatsanwältin Liddy Oechtering gegenüber deutschen Medien. „Im Wesentlichen haben die Ermittlungen gezeigt, dass er Kontakt zu Personen hat, die wir eher in Verbindung mit Herrn Daffeh gebracht haben. Und die sich nicht in Einklang bringen lassen, wenn es sich bei Herrn Jatta nicht um Herrn Daffeh handelt“, fügte Oechtering an.

Im vergangenen Jahr hatte die deutsche „Bild“-Zeitung Zweifel an der Identität und am Alter des 22-jährigen Profis von Zweitligist HSV aufgeworfen. Demnach heiße der Spieler eigentlich Bakary Daffeh und sei zweieinhalb Jahre älter. Der Gambier bestritt dies vehement und sprach von einer „Hexenjagd“.

Die Staatsanwaltschaft Bremen und das Hamburger Bezirksamt Mitte hatten im Herbst vergangenen Jahres nach monatelanger intensiver Prüfung ihre Ermittlungen eingestellt, weil Gambias Ministerium die Identität Jattas bestätigt hatte. Die Hamburger Staatsanwaltschaft wurde allerdings vor einem halben Jahr erneut aktiv.

Der HSV, bei dem Jatta bis 2024 unter Vertrag steht, stärkte ihm nach der Hausdurchsuchung erneut den Rücken: „Wir vertrauen weiterhin auf die behördlichen Entscheidungen, die die Identität unseres Spielers Bakery Jatta bestätigt haben. Wir werden unserem Spieler auch weiterhin zur Seite stehen.“

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