Linzer FP-Stadtvize:

„Das Lentos wäre ein idealer Casino-Standort“

Weil die Linz AG corona-bedingt heuer nicht wie sonst eine drei Millionen Euro Spende an das Lentos überwies, muss eben die Stadt herhalten. Im gestrigen Gemeinderat wurde der stattliche Betrag „im Sinne von Kunst und Kultur“ genehmigt.

„Die finanzielle Basisabgeltung der Stadt Linz sowie die Spende der Linz AG gewährleisten eine längerfristige kulturpolitische Absicherung des Museums“ – so steht es geschrieben auf der Lentos-Internetseite. Doch weil die Linz-AG-Spende heuer ausfiel, wurde gestern im Gemeinderat entschieden, dass die Stadt für die drei Millionen Euro aufkommen wird. Ein Umstand, der nicht allen gefällt. So auch nicht FP-Stadtvize Markus Hein: „Immer wieder rühmt man sich in der Stadt mit dem vielfältigen Kulturangebot, doch muss man sich endlich einmal eingestehen, dass man sich das einfach nicht leisten kann.“

„Könnte mir Casino gut vorstellen“
Der Freiheitliche hätte für die, wie er sagt, hochattraktive Lokalität, eine Idee. Eine, welche wohl vor allem Kunst- und Kulturliebhaber die Haare zu Berge stehen lassen wird. „Der Standort wäre ideal für ein Casino. Nachdem es durchaus möglich zu sein scheint, dass das bestehende über kurz oder lang am Schillerpark ausziehen muss, könnte ich mir das gut vorstellen“, so Hein.

„Randgruppenangebot hätte wohl weiter Platz“
Das Lentos müsste dafür laut ihm nicht weichen: „Das Lentos-Randgruppenangebot würde wohl dennoch im Gebäude Platz finden und so hätte man endlich auch ein weiteres Angebot für den Schiffstourismus gefunden.“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Donnerstag, 13. August 2020
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