Schlechtes Versteck

Nach Verfolgungsjagd Raser „aus Gebüsch gezogen“

Wien
19.05.2020 11:55
Porträt von krone.at
Von krone.at

Erneut hat die Wiener Polizei Jagd auf einen Verkehrsrowdy gemacht - und diesen schlussendlich gemeinsam mit seinen beiden Mitfahrern aus einem Gebüsch ziehen müssen, in dem sich das Trio mehr schlecht als recht versteckt hatte. Zuvor war der Verdächtige mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h durch das Stadtgebiet gerast, rote Ampeln missachtete er dabei völlig. Auch zwei Fußgänger gefährdete der 25-Jährige bei seiner waghalsigen Flucht. Sie mussten sich mit einem Sprung zur Seite vor dem Wagen retten.

Der 25-Jährige war vor Mitternacht mit seinem hochmotorisierten Pkw aus einer Tankstelle in der Brigittenau ausgefahren und hatte dabei die Reifen lautstark quietschen lassen. Das blieb einer Streife ganz in der Nähe natürlich nicht verborgen, doch der Anhaltung entzog sich der Lenker, indem er aufs Gas stieg.

Die wilde Jagd erstreckte sich vom Höchstädtplatz über die Dresdner Straße hin zur Stromstraße, weiter über die Engerthstraße bis zum Handelskai. Dort mussten die Beamten die Verfolgung aus Sicherheitsgründen abbrechen, eine Großfahndung wurde eingeleitet.

Pkw in Döbling entdeckt
Eine Funkwagenbesatzung bemerkte etwas später den gesuchten Pkw, abgestellt auf der Heiligenstädter Straße in Döbling. In unmittelbarer Nähe „wurden drei Personen aus dem Gebüsch gezogen“, berichtete die Polizei. Es handelte sich um den Raser und zwei Beifahrer.

Im Wagen wurde eine geringe Menge Cannabis sichergestellt, eine klinische Untersuchung verweigerte der Mann. Führerschein konnte ihm keiner abgenommen werden - weil der Serbe gar keinen besitzt. Er wurde angezeigt.

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