18.05.2020 13:25 |

Osttirol

Drei Schafe in Matrei vermutlich von Wolf gerissen

Auf einer Weide im Gemeindegebiet von Matrei wurden am Montag zwei schwer verletzte Schafe gefunden, die notgetötet werden mussten. Auch ein totes war dabei. Erst vor zwei Wochen waren zwei tote Schafe gefunden worden, nachdem Tage zuvor ein Anwohner ein wolfsähnliches Tier gefilmt hatte. DNA-Analysen sind noch ausständig.

Die zwei notgetöteten Schafe vom Montag werden vom Amtstierarzt begutachtet. Dabei werden auch DNA-Proben genommen, um zusätzlich zur Beurteilung des Rissbildes genetisch nachweisen zu können, ob die Risse auf einen Wolf zurückzuführen sind und diese Risse allenfalls einem bestimmten Tier zuordenbar sind. Auch ein totes Schaf wurde gestern aufgefunden.

Vor zwei Wochen war ja in Matrei ein Tier gefilmt worden, das laut Einschätzung von Martin Janovsky, Beauftragter des Landes Tirol für große Beutegreifer, ein Wolf sein dürfte. Wenige Tage danach wurden ebenfalls in Matrei zwei tote Schafe gefunden. Die Ergebnisse dieser DNA-Analyse liegen aber noch immer nicht vor.

Tiere mit Elektrozäunen schützen
Deshalb bleibt auch weiterhin die Empfehlung des Landes Tirol aufrecht, insbesondere Schafe und Ziegen auf der Weide mit entsprechenden Elektrozäunen zu schützen. Diese sollen sachgerecht aufgestellt werden, vor allem keine Möglichkeit zum Durchschlüpfen bieten und eine Spannung von mindestens 3000 bis 3500 Volt aufweisen. Sollte das nicht möglich sein, sollte man die Weidetiere bei Nacht in den Stall bringen.

Claudia Fischer
Claudia Fischer
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Sonntag, 31. Mai 2020
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