400.000 Euro Schaden

Mühlviertler Betrüger war seit 2017 „aktiv“

Schon seit Dezember 2017 trieb ein 33-Jähriger aus Luftenberg sein kriminelles Unwesen. Eine Anzeige brachte den Stein im Jänner ins Rollen, mittlerweile sind 41 Opfer bekannt, die auf die Betrugsmasche des Mannes hereingefallen sind. Der Gesamtschaden beträgt 400.000 Euro, der Gauner ist großteils geständig.

Ein lukratives „Geschäftsmodell“ baute sich seit Dezember 2017 ein 33-Jähriger aus Luftenberg aus, allerdings ein illegales. Mehr als zwei Jahre danach kam die Polizei dem Gauner dank einer Anzeige auf die Spur. Seine Opfer verteilen sich quer durch ganz Österreich.

Drei Scheinfirmen angemeldet
Der 33-Jährige überließ nichts dem Zufall. Er gründete drei Scheinfirmen und versprach seinen „Kunden“ hochwertige Werkzeuge, Quads, Zweiradfahrzeuge und landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen zu günstigen Konditionen. Der Mühlviertler bestellte die Waren über Lieferscheine, welche er nie zahlte und verkaufte sie dann weiter. Vorwiegend waren seine Opfer Privatpersonen.

Opfer erstattete Anzeige
Erst im Jänner diesen Jahres meldete sich ein Geschädigter bei der Polizei. Die Beamten konnten mittlerweile 41 Personen ausforschen, die auf den Gauner hereingefallen sind. Auf diese Weise ergaunerte sich der Beschuldigte in den vergangenen zwei Jahren 400.000 €. Er wurde in die Justizanstalt Linz eingeliefert und zeigt sich großteils geständig.

Philipp Zimmermann
Philipp Zimmermann
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Montag, 25. Mai 2020
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