28.04.2020 12:34 |

Gerüchteküche brodelt

Kim Jong Un aus Angst vor Corona abgetaucht?

Die Gerüchteküche um den Zustand von Kim Jong Un brodelt weiter. Während Südkoreas Wiedervereinigungsminister Kim Yeon Chul einen vorübergehenden Rückzug aufgrund des Coronavirus für plausibel hält, schweigt Nordkorea selbst immer noch zu den Spekulationen. US-Präsident Donald Trump erklärte indessen seine Sorge um Kim, er wolle aber keine genauen Details verraten.

Bereits seit Mitte April herrscht Unklarheit über den Gesundheitszustand des nordkoreanischen Diktators. Damals erschien er überraschend nicht zu einer traditionellen Veranstaltung anlässlich des 108. Geburtstages seines 1994 verstorbenen Großvaters, Nordkoreas Staatsgründer Kim Il Sung. Kurz darauf kursierten Gerüchte, Kim sei ernsthaft erkrankt und im Zusammenhang mit Herz-Kreislaufproblemen operiert worden.

Trump in Sorge
US-Präsident Donald Trump sagte am Montagabend in Washington, er wisse „in gewisser Hinsicht“, wie es Kim gehe. Er dürfe darüber „jetzt aber nicht sprechen“. Er hoffe, es gehe Kim gut. „Wir werden sehen. Sie werden es wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft hören“, beantwortete der 73-Jährige Reporterfragen nach Kim bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

Verschwinden reine Sicherheitsmaßnahme?
Südkoreas Wiedervereinigungsminister Kim Yeon Chul erklärte am Dienstag, er halte es für plausibel, dass Kim aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus die Öffentlichkeit meide - und nicht weil er erkrankt sei. Nordkorea schweigt bisher zu Spekulationen um den Gesundheitszustand seines 36-jährigen Machthabers. Allerdings hatte der Sicherheitsberater der südkoreanischen Regierung, Moon Chung In, zuletzt gesagt, Kim sei „wohlauf“, und war damit Spekulationen in südkoreanischen Medien über eine schwere Krankheit oder gar den Tod Kims entgegengetreten.

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