Corononavirus in OÖ:

„Kredit oft günstiger als Verpfändung in der Not“

Ist man knapp bei Kasse in der Krise, denkt man an Verpfändung des Erbstücks. Doch der Konsumentenschutz der AK OÖ fordert auf, kritisch zu bleiben. Da das Dorotheum und die eBörse auch Online-Verpfändungen anbieten, haben sich die Finanzexpertinnen die Konditionen genauer unter die Lupe genommen

Viele kämpfen derzeit mit Einkommensverlust, liebäugeln daher, Schmuck, Uhren oder gar das Auto zu verpfänden. Doch laut Konsumentenschutz der Arbeiterkammer OÖ ist das oft nicht die beste Idee. „Erkundigen Sie sich besser vorab bei Ihrer Bank nach einem günstigen Kredit“, rät AK-Expertin Ulrike Weiß. Sie warnt zugleich vor fragwürdigen Online-Krediten.

Pfandleihe mit Kosten verbunden
Im Detail gesehen entstehen sofort Kosten, wenn man Pfandleihern oder dem Dorotheum etwas anbietet. Es beginnt bei Versandkosten, nach Vertragsabschluss werden Pfandscheine je nach Laufzeit mit Gebühren belegt. Fazit nach einem Beispiel, das die Konsumentenschützer durchrechneten: „Sogar die teuerste Kontoüberziehung war um 80 Euro billiger“, so Weiß.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

Von
OÖ-Krone
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Dienstag, 07. Dezember 2021
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