21.04.2020 06:00 |

Sommerferien möglich?

Warten auf grünes Licht für geplante Reisedeals

„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ Der ewig junge Hit von Show-Legende Rudi Carrell spiegelt die aktuelle Sehnsucht der Österreicher in der Virus-Krise wider. Der Geruch von Sonnencreme, die Füße ins kühle Nass tauchen - der Wunsch nach ein bisschen Normalität ist groß.

Deshalb wälzt die Regierung auch Pläne, damit die schönste Zeit im Jahr nicht zu einem Totalausfall wird. Denn mit dem Tourismus stehen nicht nur Milliarden an Einnahmen, sondern auch Hunderttausende Einzelschicksale auf dem Spiel.

Offene Grenzen zu Deutschland ab dem Hochsommer?
Grenzen auf zu Deutschland in rund zehn Wochen, also ab dem Hochsommer im Juli - das soll bei weiterhin guten Corona-Infektionszahlen möglich sein. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hatte zuvor erklärt, wenn Länder wie Deutschland auf einem „sehr guten Weg“ seien, die Infektionen einzudämmen, dann gebe es durchaus die Möglichkeit, sich bilateral zu einigen. Aber nicht nur zu unseren Lieblingsnachbarn, sondern auch zu anderen Ländern, die in der Pandemie gut unterwegs sind, könnte es Urlaubs-Korridore geben.

Höchste Reisewarnstufe für 26 Staaten
Auslandsreisen sind theoretisch schon jetzt trotz der höchsten Reisewarnstufe für 26 (!) Staaten unter strengen Gesundheitsauflagen möglich. Problem: Für eine Woche Ferien müsste man aktuell in vielen Fällen vier Wochen - vor Ort und wieder zu Hause - in Quarantäne.


Studie: Lust auf Urlaub gesunken

Eine Studie Anfang April von P8 Marketing zeigt übrigens, dass in der aktuellen Krise neben dem Konsum auch die generelle Lust auf Urlaub gesunken ist. 38 Prozent würden selbst dann keinen Urlaub machen, wenn alle Hotels und Pensionen uneingeschränkt wieder geöffnet wären.

Von den Befragten, die trotzdem auf Urlaub fahren würden, bevorzugen 47 Prozent unsere Alpenrepublik. Überraschend liegt der Spitzenreiter des vergangenen Jahres, das von der Pandemie besonders hart getroffene Italien, mit 13 Prozent noch immer an der zweiten Stelle, gefolgt von Kroatien mit acht und Griechenland mit fünf Prozent (siehe Grafik oben).

Kronen Zeitung/krone.at

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Montag, 18. Oktober 2021
Wetter Symbol
(Bild: zVg; Krone Kreativ)