Coronavirus in OÖ:

Betreuung in den Schulen ist stärker nachgefragt

Seit Ostern steigt die Zahl der in den Schulen betreuten Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren täglich an. Die Gesamtzahl kletterte gestern auf 1350 Schüler. 1600 Lehrer unterstützen diese Schüler beim Lernen.

Weil viele Alleinerziehende im Handel tätig sind, aber auch Eltern kein Home-Office mehr machen (können), brauchen immer mehr Kinder Betreuung. Vor Ostern besuchten noch 350 Schüler der Gruppe der 6-bis 14-jährigen aller Schultypen die Tagesbetreuung, jetzt sind es gut um drei Viertel mehr.

Hilfe beim Lernen
„Gestern zählten wir 1350 Schüler“, gibt Herwig Kerschbaumer von der Bildungsdirektion OÖ Auskunft. Insgesamt entspricht das 1,1 Prozent aller Schüler dieser Altersgruppe, die absolut rund 120.000 umfasst. Und 1600 Lehrer von insgesamt 20.000 im Bundesland sind in der Betreuung im Einsatz. „Sie unterstützen die Schüler im Distance Learning“, schildert Kerschbaumer.

Unterschiedliche Aufgaben
Eine Schwierigkeit: „In einer Gruppe sind Schüler aus unterschiedlichen Schulstufen beisammen und jeder hat andere Aufgaben zu lösen.“ Die restlichen Lehrer bleiben im Home-Office, stellen den Schülern das passende Online-Learning zusammen. „Jetzt geht es nicht mehr darum, den Stoff zu wiederholen“, sagt Kerschbaumer. Auch neue Inhalte stehen ab sofort am Stundenplan. „Vermutlich ist das ebenfalls ein Grund, warum viele Eltern die Kinder in die Betreuung geben.“ Kerschbaumer rechnet mit einem täglichen Anstieg.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Dienstag, 27. Oktober 2020
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