Gerhard Bügler

Die „Millionen-Idee“ des Admira-Retters

Fußball National
12.04.2020 07:12

2017 konnte Gerhard Bügler mit seinem Einstieg das Aus des Südstädter Traditionsklubs abwenden - nun nützte der Boss der Online-Druckerei Flyeralarm seine Kontakte nach China und wurde zum „Maskenmann“.

Gerhard Bügler galt immer schon als Kreativgeist. Muss man auch sein, wenn man sich die Admira „antut“. Mit seiner Corona-Aktivität blickt er aber über den Südstädter Tellerrand hinaus. Eine Million qualitativ hochwertiger Atemschutzmasken ließ der Österreich-Chef der Online-Druckerei Flyeralarm dank seiner guten Kontakte nach Asien aus China einfliegen. Weitere werden folgen und unter www.flyeralarm-sameday.at vertrieben. Wobei medizinische Einrichtungen bei der Bestellung Priorität haben. „In Zeiten der Krise will ich unsere Ressourcen für das Gemeinwohl nützen.“ Bügler plant sogar, in die Eigenproduktion zu gehen.

(Bild: GEPA)

Das China-Projekt musste er vorfinanzieren. Nicht einfach bei den Einbußen in seiner Firma. „Durch den Verkauf der Masken kann ich die Verluste abfedern.“ Sein Engagement bei der Admira, das 2011 mit einem VIP-Paket begann, 2017 durch die Übernahme den Klub rettete und in eine Hauptsponsor-Vereinbarung bis 2029 (!) mündete, bleibt ungebrochen: „Da geht’s nicht nur um Fußball, sondern um große Verantwortung. Alleine schon den 90 Angestellten gegenüber.“

Unabhängig vom weiteren Liga-Szenario steckt Bügler voller Tatendrang: „Sonst hätte ja ich den Felix Magath nicht holen müssen. Ich ziehe mein Ding durch - in guten wie in schlechten Zeiten. Nächstes Jahr will ich nicht mehr hinten herumrudern, ich will in die Meisterrunde!“ Dazu ist freilich die Kreativität anderer gefragt.

Hannes Steiner, Kronen Zeitung

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(Bild: KMM)



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