07.04.2020 06:00 |

Mittel aufgestockt

Über 400.000 Beschäftigte reduzieren Arbeitszeit

Innerhalb von 72 Stunden haben über 10.000 Firmen beim AMS einen Antrag auf Kurzarbeit gestellt. Insgesamt meldeten sich bereits rund 26.000. Über 400.000 Personen werden wohl in nächster Zeit diese Form der Beschäftigung haben.

Ein Ende des Zustroms ist noch nicht abzusehen. Ein Viertel der Anträge sei bereits genehmigt, so Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP). Daher hat Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) die Mittel für die Kurzarbeit von einer auf drei Milliarden Euro aufgestockt.

AMS-Mitarbeiter leisten „Übermenschliches“
Über die Mitarbeiter des Arbeitsmarktservice sagte die Arbeitsministerin, sie würden derzeit aufgrund des zuletzt enorm gestiegenen Zustroms der Kurzarbeitsanträge „Übermenschliches“ leisten. Neben der Bewilligung der Anträge gelte es, jene Anträge zu ergänzen, die noch unvollständig seien.

Katzian: „Keinen Grund, jemanden rauszuschmeißen“
„Das Modell ist so gut, dass es keinen Grund gibt, jemanden rauszuschmeißen“, sagt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. Kurzarbeit gibt es überall, aber im europäischen Vergleich zahlt Österreich eine der höchsten Ersatzraten.

Mittel bereits einmal aufgestockt
Erst vor gut einer Woche, am 28. März, hatte die Regierung die erstmalige Erhöhung des Kurzarbeitsrahmens von 400 Millionen auf eine Milliarde Euro verkündet. Dafür gab es breites Lob von den Sozialpartnern: Arbeiterkammer, ÖGB, Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer begrüßten die Ausweitung umgehend.

Kronen Zeitung/krone.at

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