03.04.2020 00:01 |

Neuer Hit als Premiere

Andreas Gabalier: „Der Mensch wird wieder Mensch“

„Neuer Wind“ - ab sofort steht das neue Lied von Andreas Gabalier zum Download bereit. Wie der Titel klingt, was der Künstler dazu sagt.

Eigentlich hatte er sich eine Pause auferlegt. Und eigentlich war Andreas Gabalier bis auf ein paar - rar gewordene - Facebook-Postings von der Bildschirmoberfläche verschwunden. Doch es wäre nicht der Steirerbua, wenn er sich nicht viele, ja, sehr viele Gedanken zu aktuellen Lage gemacht hätte. Daraus entstand „Neuer Wind“.

Ein Titel, ab sofort samt Video zum Download bereit, der reduziert aufs Wesentliche mit viel Wucht daherkommt. Die generiert er durch seinen Text, denn Gabalier verzichtete auf große Arrangements, wie er Adabei beim Telefonat verriet: „Die Textideen hatte ich im Freien. Bei mir im Garten. Das Klavier, das man hört, ist mein eigenes. Klar, wir hätten das anders arrangieren können, aber das schien mir einfach nicht passend.“

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Man merkt, wenn man sich umschaut, dass der Mensch wieder Mensch wird. Man sieht auch, dass es scheinbar irgendwann genug war.

Andreas Gabalier

„Neuer Wind“ ist eine Ode an die Menschlichkeit und an das „Mensch sein“. „Ja, das ist richtig. Und man merkt, wenn man sich umschaut, dass der Mensch wieder Mensch wird. Man sieht auch, dass es scheinbar irgendwann genug war.“ Glaubt er, dass wir daraus lernen? „Ich glaube, dass ein paar von uns wirklich daraus ihre Lehren ziehen werden. Das ist auch mit der Textzeile ,Nach der Ebbe kommt die Flut‘ gemeint. Denn man sieht ja, wie sich alles, samt Konsumzwang, von selbst klärt und daraus im Umkehrschluss stärker und gefestigter hervorgehen kann.“

Auch will sich Andreas Gabalier, der ansonsten die Massen mit seinen Konzerten bewegt - ganz „nebenbei“ hat er weit über 850.000 Facebook-Follower -, als Mutmacher verstehen. Eine klarere Message an seine Fans als mit diesem Titel, wobei wirklich nur er und sein Klavier zu hören sind, hätte er nicht ausrichten können. Worauf er vertraut? „Ganz einfach, ich glaube an das Gute!“

Adabei Norman Schenz, Kronen Zeitung

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