Köstinger-Machtwort

„Die Gefahr lauert auch draußen, Parks bleiben zu“

Wien
31.03.2020 19:02

Im Streit um die geschlossenen Bundesgärten in Wien spricht nun Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger erstmals ein Machtwort: „Für politisches Kleingeld auf dem Rücken der Gesundheit der Bevölkerung ist die Lage viel zu ernst.“ Sie habe kein Verständnis, dass die SPÖ Wien jetzt eine Art Kampagne führt.

„Das ist grob fahrlässig. Das oberste Ziel muss jetzt sein, den Anstieg einzudämmen. Auch draußen lauert die Gefahr einer Ansteckung. Das Öffnen der Bundesgärten wäre das völlig falsche Signal. Deshalb bleiben die Parks auch zu!“

Ministerin Köstinger lässt die Bundesgärten der Stadt wie Schönbrunn und Co. zu. (Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)
Ministerin Köstinger lässt die Bundesgärten der Stadt wie Schönbrunn und Co. zu.

Bewusstsein für Gefahr weiter schärfen
Auch wenn die Osterwoche Postkarten-Wetter mit bis zu 22 Grad bringt, bleibt die Landwirtschaftsministerin also hart und weist die immer lautere Kritik der Stadtregierung  - zu viele Menschen würden sich auf zu engem Raum drängen - zurück. Sie habe vollstes Verständnis für die Wienerinnen und Wiener, wenn sich diese Beine vertreten. Man müsse aber das Bewusstsein für die Gefahr einer Infizierung weiter schärfen.

(Bild: APA/Herbert Pfarrhofer)

Köstinger in Richtung Bürgermeister Michael Ludwig und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker - Letzterer hatte zuletzt immer wieder über ein baldiges Öffnen nachgedacht: „Sie sollen sich um das Gesundheitssystem und den Pflegebereich in der Stadt kümmern.“

(Bild: "Krone"-Grafik)

Frühlingswetter lockte Menschen ins Freie
Erst am Samstag hatte das frühlingshafte Wetter die Wiener ins Freie gelockt. Viel los war am Samstag etwa im Auer-von-Welsbach-Park in Rudolfsheim-Fünfhaus, mit einer Fläche von 110.000 Quadratmetern der größte Park im 15. Wiener Gemeindebezirk. Nicht immer wurden die Maßnahmen eingehalten, so erfreute sich etwa der nicht gesperrte Tischtennistisch regen Andrangs. Insbesondere Jugendliche ließen sich auch in Gruppen nieder - was derzeit verboten ist.

Christoph Budin, Kronen Zeitung

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