Coronakrise

Pierer: „Mich erinnert das alles an das Jahr 2008“

Oberösterreich
05.03.2020 17:00

Weil ein kleiner Bauteil aus China fehlte, konnten Hunderte Motorräder bei KTM vorübergehend nicht fertiggestellt werden - „wir hatten hier Probleme, die sind aber bereits ausgeräumt“, sagt Stefan Pierer. Die Coronakrise erinnert ihn an das Jahr 2008.

280.099 Motorräder hat die Pierer Mobility AG im Vorjahr verkauft, 1,52 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Trotz der durch den Coronavirus verursachten weltweiten Turbulenzen macht sich KTM-Chef Stefan Pierer aber wenig Sorgen. „Klar ist Verunsicherung da, sie wird sich auch auf das Konsumverhalten, etwa bei Reisen, auswirken. Aber für uns sehe ich da nicht so das Problem. Was sollst du noch tun, wenn du nicht verreist? Du setzt dich aufs Motorrad, einen Helm auf und fährst los“, sagt der 63-Jährige.

Lehrlingsplätze werden aufgestockt
Die Coronakrise stimmt ihn nachdenklich. „Mich erinnert das alles an 2008, an die Finanzkrise - nur mit dem Unterschied, dass wir jetzt Vollbeschäftigung haben“, sinniert Pierer, dessen von Mattighofen aus agierendes Unternehmen weiter Vollgas gibt - und dabei auch noch mehr auf die Ausbildung von Lehrlingen setzt. Die Zahl der Jugendlichen, die jährlich aufgenommen werden, wird von 170 auf 200 aufgestockt. „Alle haben eine Einstellungsgarantie“, so Pierer, der mittlerweile schon Chef von fast 4400 Mitarbeitern ist. Wo der Coronavirus in der Wirtschaft die größten Folgen haben wird? „Im Tourismus und in der Automobilindustrie.“

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