Film „Liebes:Leben“

Regisseurin Carola Mair will Frauen Mut geben

„Mein Film dreht sich um Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben, sich daraus aber befreien konnten,“ schildert Carola Mair den Inhalt ihres Dokumentarfilms. Er heißt „Liebes:Leben“, am 5. März hat er im Stadttheater Gmunden OÖ-Premiere.

Carola Mair aus Attnang-Puchheim macht Dokumentarfilme, die auf Festivals, auf 3sat, Arte oder im ORF laufen. Zuerst touren sie immer durch heimische Kinos.

Gewalt nicht verschweigen
In ihrem neuen Film „Liebes:Leben“ lässt sie drei Frauen, die anonym bleiben, von ihren Gewalterfahrungen im eigenen Haushalt erzählen. „Laut Statistik der Vereinten Nationen ist jede dritte Frau Opfer von Gewalt“, sagt Mair. Doch das Trauma darf nicht das Leben ersticken. „Den Interviews stehen Szenen mit Tänzerinnen und einer Performerin gegenüber, die Gefühle der betroffenen Frauen ausdrücken“, so Mair. Gleichzeitig entfalten sie weibliche Kraft. Auch Sozialarbeiterinnen kommen zu Wort, klären über Mechanismen auf. „Der Film soll Mut machen, nicht wegzuschauen, darüber zu reden oder ein anderes Leben zu wagen.“

„Liebes:Leben“ auf OÖ-Tour
Am 5. März ist Filmstart in Gmunden, ein Auftakt Richtung Frauentag am 8. März. Es folgen Kinotermine in Ebensee, Bad Ischl, Freistadt, Linz (18. 3., Moviemento). Ab Herbst kann er von Schulen in der Edugroup Medienwelt entlehnt werden. Termin- und Filminfos https://www.caromax.at/

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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