15.02.2020 07:00 |

„Gute Nachrichten“

Rotkreuz-Mitarbeiter als erprobter Geburtshelfer

Im Roten Kreuz ist er wohl eine „Rekord-Hebamme“: Hans Kinast aus Edt bei Lambach (OÖ). Der 75-Jährige war bei mehr als 20 Entbindungen dabei. Auch bei jener von Franz Wiesberger, der vor 40 Jahren im Rettungsauto das Licht der Welt erblickte.

„Die meisten Entbindungen waren in den Jahren bis 1990, meistens im Nachtdienst. Da war selten ein Arzt rasch erreichbar, denn es gab weder Handys noch ein Notarztsystem wie heute“, schildert Hans Kinast. 40 Jahre war er hauptberuflich Rettungssanitäter beim Roten Kreuz. Zuerst in Wels, dann an der Ortsstelle Lambach/Stadl-Paura, wo der vierfache Großvater seit seiner Pensionierung 2004 auch heute noch ehrenamtlich im Ortsstellen-Ausschuss tätig ist. An seine über 20 Einsätze als Geburtshelfer - ob im Rettungsauto, bei Patienten daheim, in deren Autos auf der Sitzbank oder gar im Lift der Frauenklinik Wels - kann sich Hans Kinast gut erinnern.

Es sei jedes Mal sehr aufregend gewesen. „Bei der ersten Entbindung war ich mit der werdenden Mutter alleine, da haben meine Knie ganz schön gezittert“, so der Oberösterreicher. Er ist froh, dass bei allen Geburten für Mutter und Kind stets alles glücklich ausgegangen ist.

So auch bei Frau Wiesberger, die vor vier Jahrzehnten ihren Sohn Franz bei Hans Kinast im Rettungsauto zur Welt brachte. Kürzlich gab es ein gemeinsames Wiedersehen, Erinnerungsfotos wurden gemacht. Für den Helfer „ein schönes Gefühl, das einen glücklich macht“.

 Ombudsfrau
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