13.02.2020 15:00 |

Aufräumen im Regal

Mehr Pfandflaschen bedeuten weniger Müllberge

Nur 22 Prozent aller Getränke im Handel werden derzeit in Mehrwegflaschen verkauft. Arbeiterkammer, Greenpeace und Experten zeigen auf, wie man Müllberge vermeiden könnte: Gefordert werden unter anderem ein größeres Angebot von Mehrwegflaschen, ein Pfandsystem für Einweggebinde sowie ein Bonus-Malus-System für die Händler.

„Die Konsumenten schätzen Mehrwegflaschen, wenn sie leicht zugänglich angeboten werden“, glaubt Werner Hochreiter von der Arbeiterkammer. So sei Bier vor 20 Jahren hierzulande noch über 85% und Mineralwasser zu 65% in Mehrwegflaschen verkauft worden.

Die Regierung sollte deshalb eine verpflichtende Mehrwegquote vorgeben. Wenn Supermärkte die Zielvorgaben überschreiten, sollten sie mit Bonuszahlungen belohnt werden, denn den Betrieben entstehen durch den Verkauf von Mehrweggebinden und deren Rücknahme zusätzliche Kosten. Jene Betriebe, die weiter auf umweltschädlichere Verpackungen setzen, müssten künftig Ausgleichszahlungen leisten. Helfen könnte auch die klare Kennzeichnung für den Kunden, wie mit den Flaschen umzugehen ist.

Kronen Zeitung

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