01.02.2020 21:05 |

„Ist natürlich geil!“

Vojta über 1500 m der Drittschnellste des Jahres!

Starke Leistungen beim Hallen-Meeting im Wiener Dusika-Stadion! International ragte die Weltjahresbestleistung über 800 m der Frauen durch die Engländerin Keely Hodgkinson in 2:01,16 heraus, aus nationaler Sicht bot Andreas Vojta bei seinem Einstieg ins Olympiajahr über 1500 m die beste Leistung. Der von Wilhelm Lilge trainierte Athlet lief die 1500 m in 3:40,38, was in der noch jungen Saison weltweit die drittschnellste Zeit bedeutet.

Nur die Deutschen Mohamed Mohumed (3:40,01) und Maximilian Thorwirth (3:40,09) waren heuer schneller als der Niederösterreicher, der für den Wiener Verein team2012.at startet. Für Vojta war dies seine beste 1500-m-Zeit in der Halle seit 2014. Vojta meinte: „Es ist natürlich geil, vor dem Heimpublikum als Führender auf die Zielgerade einzubiegen. Ich hatte sogar im Hinterkopf, dass die Weltjahresbestzeit bei circa 3:40 steht - und es ist natürlich ein cooles Gefühl, der Drittschnellste der Weltjahresbestenliste zu sein, auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist. Ich habe nur ein spezifisches Training mit Spikes absolviert. Deshalb bin ich umso zuversichtlicher für die nächsten Wettkämpfe.“

Für einen bemerkenswerten Nachwuchsrekord sorgte bei diesem Indoor Track and Field Meeting Vera Vacik als Dritte im Stabhochsprung mit 3,81 m. Sie verbesserte den österreichischen U18-Rekord von Kira Grünberg um einen Zentimeter. Dies war der erste Rekord, den Kira, nach ihrem schweren Trainingsunfall querschnittgelähmt, in Österreich verlor.

Stark auch Karin Strametz als Dritte über 60 m Hürden in 8,28, womit sie die tags zuvor von Beate Schrott in Karlsruhe aufgestellte österreichische Jahresbestzeit egalisierte. Über 60 m der Frauen kommt Alexandra Toth wieder etwas besser in Schwung. Sie leidet zwar noch ein wenig an ihren Problemen im linken Knie, kam aber als Dritte in 7,55 ins Ziel. Hier feierte das Team England durch Ebony Carr (7,43) und Diani Walker (7,49) ebenso wie bei den Männern einen Doppelsieg. Da setzte sich Andy Robertson in 6,62 vor Eugene Amo-Dadzie (6,72) durch.

Olaf Brockmann, Kronen Zeitung

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