Diözesanversammlung:

Starkes „Ja“ zur Pfarren-Reform in Oberösterreich

Starkes „Ja“ zur Pfarren-Reform in Oberösterreich: 94,5 Prozent der Delegierten der Diözese stimmten am Samstag für die neue Territorialstruktur von 40 Pfarren und darunter 487 Pfarrgemeinden mit einiger Selbstständigkeit. Bischof Manfred Scheuer fragt nun in Rom.

Vor genau einem Jahr hat die Diözese Linz ihre „Umbaupläne“ präsentiert, mit denen sie auf den wachsenden Priestermangel und die veränderten Bedürfnisse und Ansprüche derGläubigen reagieren möchte. „Wir haben gesagt, wir wollen einerseits größere Räume zusammenziehen und auf der anderen Seite die Pfarrgemeinde vor Ort stärken“, sagt Pastoralamtsdirektorin Gabriele Eder-Cakl als Leiterin des Zukunftswegs der Diözese.

Eine Empfehlung an den Bischof
Nach vielen Resonanztreffen mit Tausenden Beteiligten war es am Samstag so weit. 94,5 Prozent der 182 gültigen Stimmen der Delegierten der Diözese entfielen auf das „Ja“ zur neuen „Territorialpastorale“, also Pfarrstruktur mit ihren 40 Pfarren mit im Schnitt je 14 Pfarrgemeinden. Das ist eine Empfehlung an Bischof Manfred Scheuer, der sich nun mit den zuständigen Stellen in Rom absprechen und voraussichtlich bis Ende Februar die Entscheidung treffen wird.

Kirche vor Ort wird bleiben
„Jeder wird auch künftig am Sonntag oder für Erstkommunion und Taufe hingehen können zu seiner Kirche und seiner Pfarrgemeinde“, verspricht Gabriele Eder-Cakl.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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Montag, 17. Februar 2020
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