05.01.2020 11:59 |

Bandelt mit „Zebra“ an

Mörtel wünscht sich für 2020 „monogame Beziehung“

Zum neuen Jahr hat Richard Lugner für die „Krone“ einen Gastkommentar verfasst. Und stellte schon zu Beginn klar: „So viel steht fest, es wird nicht mein letzter Ball sein!“

Ich habe schon für 2021 einen Gast, also dass das mein letzter Opernball wird - ich möchte alle beruhigen -, ist eher unwahrscheinlich, ich bin ja schon Jahre voraus. Aber wissen tut man es nie, wie es kommt.

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Ich habe schon für 2021 einen Gast, also dass das mein letzter Opernball wird - ich möchte alle beruhigen -, ist eher unwahrscheinlich.

Richard Lugner

Selbst für 2022 habe ich auch seit Kurzem eine Idee, wen ich einladen möchte. Aber wie gesagt, das hängt alles auch von meinem Gesundheitszustand ab - weiß ich ja nicht. Immerhin bin ich 87 Jahre alt. Aber ich freue mich auf das „Alles Walzer“ und das Tanzen im Gedränge.

Der Opernball ist eigentlich eine stressige Angelegenheit, ein riesiger Aufwand, eine Anstrengung für mich. Aber, schön ist er auch. Besonders in den letzten Jahren sind meine Gäste einfacher geworden, oder ich routinierter? Wer weiß. Die vom letzten Jahr, die mit der Tochter, die im Sex-Film mitgespielt hat, die Melanie Griffith, war ja pflegeleicht.

Die letzten drei waren überhaupt nicht so schlimm - wie sonst die Frauen in meinem Leben. Auch die Elle MacPherson war der wirklich netteste und freundlichste Gast, den ich je hatte. Aber das sind ja alles nur Gäste und nicht meine Frauen ...

Was ich mir also für 2020 wünsche? Ich wünsche mir eine monogame Beziehung, jemand, mit dem ich den Lebensabend beschließen kann. Eine Echte. Und nicht immer auf 100 Kirtagen mit verschiedenen Frauen antanzen.

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Was ich mir also für 2020 wünsche? Ich wünsche mir eine monogame Beziehung, jemand, mit dem ich den Lebensabend beschließen kann.

Richard Lugner

Es gibt eine Menge Kandidatinnen - die Gerda Rogers hat aber zu allen „Nein“ gesagt. Dabei dachte ich, es gibt da schon eine. Für sie will ich mir 2020 mehr Zeit nehmen, wir haben uns schon kennengelernt und verabredet. Ich würde sie vielleicht „Zebra“ nennen, das würde zu ihr passen. Aber ihren Namen will ich noch nicht verraten. Vielleicht nehme ich sie ja mit zum Opernball ...

Richard Lugner, Kronen Zeitung

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