11.12.2019 09:00 |

krone.at-Leser am Wort

Casinos-Verkauf: „Hier geht‘s um unser Eigentum!“

Knalleffekt in der Glücksspielszene: Der Novomatic-Konzern verkauft seine Anteile an den Casinos Austria an einen tschechischen Aktionär. In unserer Community wird dies heiß diskutiert, die interessantesten Rückmeldungen präsentieren wir Ihnen hier. Wie stehen Sie zu den neuen Eigentumsverhältnissen der Casinos? Wir freuen uns auf Ihre Wortspenden!

Der Kaufpreis ist unbekannt, jedoch wird es sich der größte Aktionär Sazka mit dem dahinterstehenden tschechischen Milliardär Karel Komarek so einiges kosten haben lassen. krone.at-User „Verfolger“ sieht das österreichische „Tafelsilber“ in Gefahr: 

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Leserkommentare
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Verfolger
Und wieder ist ein Teil von unserem "Tafelsilber" verkauft! Grundsätzlich ist es mir ja egal, da ich nicht spiele, aber hier geht es um unser Eigentum und unsere Steuern!
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Leser „raimund181“ sieht auch große Erträge ins Ausland fließen. Ob wohl die Umsiedlung der Firmenzentrale in eines unserer Nachbarländer folgt?

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raimund181
Und wenn es einigen noch so sauer aufstößt.

Dass dies geschehen wird, habe ich in einem Posting zum herbeigeschriebenen Sidlo-Skandal bereits ausgeführt.

Jetzt können sich alle zufrieden zurücklehnen. Wieder ist ein für die Republik ertragreiches Unternehmen an Ausländer verkauft. Es ist dann nur mehr eine Frage der Zeit bis die Firmenzentrale nach Tschechien verlegt wird.
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Leser „poltergeist“ konstatiert, dass es sich hier nicht um das erste „Austria“-Unternehmen mit ausländischen Anteilseignern handelt:

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poltergeist
Tabak Austria, Casino Austria, Austria Airlines….. liebe Leser es muss nicht immer Österreich der Besitzer sein, nur weil im Namen Austria vertreten ist.
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Leser „oinkoink“ entgegnet, dass dies wohl Auswirkungen des Zusammenspiels von Politik und Privatwirtschaft sein könnten:

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oinkoink
Nicht unmöglich, mal ins Blaue fabulieren, daß den Erbsenzählern dort die Verwicklungen und Verstrickungen der Politik ihnen ins Geschäft pfuschen und sie zum Abstossen der Anteile geraten haben. Das ist halt das Problem daß Politik in der Privatwirtschaft sich nicht rechnet. Wer nicht zu Zufriedenheit des Unternehmens (i.d.R. mehr Umsatz und/oder Gewinn) arbeitet, fliegt. Egal wieso er oder sie den Posten bekommen hat. Außer das Unternehmen schöpft aus dem Steuertopf, dann kann das toleriert werden - wahrscheinlich weil selbst die Erbsenzähler aus demselben Grund den Job haben.
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Teilen Sie die Erklärungen und Befürchtungen der krone.at-Leser? Wie „rot-weiß-rot“ sind unsere Casinos noch, wenn es einen 55-prozentigen tschechischen Anteilseigner gibt? Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und Wortspenden!

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