10.12.2019 07:40 |

FBI ermittelt

Cyberangriff auf US-Stadt nach Anschlag auf Basis

Wenige Tage nach dem Schusswaffenangriff auf eine Militärbasis im US-Bundesstaat Florida mit drei Toten ist die Stadt, in der sich der Stützpunkt befindet, Opfer eines Cyberangriffs geworden. E-Mails, Telefonverbindungen und Dienste zur Online-Zahlung waren betroffen, wie die Stadtverwaltung von Pensacola am Montag mitteilte.

Es werde nach den Schuldigen gesucht, sagte Bürgermeister Grover Robinson. Das FBI sei eingeschaltet. Die US-Bundespolizei behandelt den tödlichen Angriff eines saudischen Offiziers, der zu Ausbildungszwecken in Pensacola stationiert war, mittlerweile als Terrorangriff.

Hasstiraden auf Twitter
Er sei „gegen das Böse, und Amerika als Ganzes ist zu einer Nation des Bösen geworden“, hatte der Schütze laut dem auf die Überwachung extremistischer Websites spezialisierten US-Unternehmen SITE auf einer Twitter-Seite, die ihm zugeordnet wird, erklärt. „Ich bin nicht gegen Euch als Amerikaner, ich hasse Euch nicht wegen Eurer Freiheiten, ich hasse Euch, weil Ihr jeden Tag Verbrechen nicht nur gegen Muslime, sondern auch gegen die Menschheit unterstützt, finanziert und begeht", zitierte SITE den Schützen, dessen Name mit Mohammed al-Shamrani angegeben wurde.

Pensacola: Wichtiger Ausbildungsort für Rüstungspartner der USA
Auf der Militärbasis im Süden der USA sind 16.000 Militärangehörige und mehr als 7000 Zivilisten stationiert. Pensacola ist ein wichtiges Ausbildungszentrum der Marine und Stützpunkt einer Kunstflugstaffel der US-Navy. Ausgebildet werden auch Hunderte ausländische Soldaten, unter anderem aus Saudi-Arabien, einem wichtigen Rüstungspartner der USA.

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