08.12.2019 08:00 |

Melden und Beobachten

Kärnten hat lebenswerte Plätze für die Wildkatze

Sie gilt in Österreich als verschollen, gar ausgestorben: die Wildkatze. Nicht in Kärnten, wo es seit 2009 immer wieder Sichtungen gibt. Jetzt lädt der Naturschutzbund zum Beobachten der Wildkatze und Melden ein. Wichtig sind vor allem Nachweise zur Fortpflanzung. Nur so könne man Schutzmaßnahmen ergreifen.

Die Wildkatze streifte durch unsere Wälder, lange bevor ihre Verwandten aus Ägypten bei uns eintrafen. Die Jägerin, deren Lebensraum unterwuchsreiche und naturnahe Wälder sind, findet ihr Versteck in hohlen Baumstämmen sowie in Reisighaufen,

Die Rote Liste führt sie zwar als ausgestorben; neben der Wachau und dem Thayatal scheint aber auch Kärnten noch genug naturbelassene Verstecke zu besitzen. Ingrid Hagenstein von der Melde- und Koordinationsstelle beim Naturschutzbund: „Es gab Sichtungen in Arnoldstein, im Gailtal, auf dem Goldeck, im Mölltal und auch in den Nockbergen.“ Um das Tier besser zu schützen, brauche man allerdings Nachweise zur Fortpflanzung. Man hoffe auf eine Zusammenarbeit mit Jägern: „Bisher gab es aus Kärnten nur spärliche Informationen.“

Meldungen an: wildkatze@naturschutzbund.at.

Auf www.naturbeobachtung.at bekommen Sie Hilfe bei der Bestimmung und können sich mit anderen austauschen.

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Serina Babka
Serina Babka
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