04.12.2019 22:00 |

Will zum Klimagipfel

Verein bietet Thunberg Esel für Madrid-Reise an

Auch nicht alltäglich: Ein religiöser Verein aus Spanien hat der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg einen Esel zur Weiterreise von Lissabon nach Madrid angeboten. „Wir sind uns der Wichtigkeit bewusst, die Welt für die Situation der Umwelt zu sensibilisieren, und schließen uns Thunbergs Kampf an“, hieß es am Mittwoch auf der Facebook-Seite des Vereins. Die 16-jährige Thunberg war am Dienstag nach dreiwöchiger Segelreise über den Atlantik in Portugal eingetroffen. Sie will in den nächsten Tagen von dort per Zug nach Madrid weiterreisen, um an der zweiwöchigen Weltklimakonferenz teilzunehmen

„Unsere Vorfahren haben dieses Fortbewegungsmittel benutzt und es war das umweltfreundlichste überhaupt“, schrieb der Verein „Asociación Fray Hernando de Talavera“ auf Facebook weiter. Daneben wurde ein Foto eines örtlich aufgezogenen Esels gepostet.

TV berichtet über die Esel-Aktion des Vereins:

Thunberg erhielt Alternativen Nobelpreis
Die junge Aktivistin Thunberg vermeidet Flugzeuge, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Am Mittwoch heimste sie einen der diesjährigen Alternativen Nobelpreise ein. Bei der Preisverleihung in Stockholm konnte sie nicht teilnehmen, bedankte sich aber per Videobotschaft. Der Preis sei eine große Ehre, sagte Thunberg im Anschluss per Video aus Lissabon. „Das bedeutet eine Menge. Und ja, wir werden weiterkämpfen. Der Kampf geht weiter. Wir werden niemals stoppen“, sagte Thunberg. 

Der gewöhnlich als Alternativer Nobelpreis bezeichnete Right Livelihood Award wird seit 1980 und damit diesmal zum 40. Mal vergeben. Der spendenfinanzierte Preis steht in kritischer Distanz zu den traditionellen Nobelpreisen. Das Preisgeld in Höhe von jeweils einer Million schwedischen Kronen (rund 95.000 Euro) ist für die Arbeit der Geehrten gedacht.

Die Motive für die Auszeichnung reichen vom Kampf für das Klima und die Artenvielfalt bis zum Einsatz für Gerechtigkeit und die Rechte von Frauen. Die Right Livelihood Stiftung bezeichnete die vier im September verkündeten Preisträger als „vier praktische Visionäre, deren Einsatz es Millionen von Menschen ermöglicht, ihre grundlegenden Rechte zu verteidigen und für eine lebenswerte Zukunft auf diesem Planeten zu kämpfen“.

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