Gäste-Ersatzprogramm

Ermittlungen in Hallstatt: War es Brandstiftung?

Das Weltkulturerbe Hallstatt atmet vorsichtig auf. „Es ist verhältnismäßig ruhig im Ort“, sagt Bürgermeister Alexander Scheutz am Tag nach der Beinahe-Brandkatastrophe. Ein Ersatzprogramm gab es für Touristen: Sie wurden nach St. Wolfgang, Gmunden oder Bad Ischl umgeleitet. Die Ermittlungen zur Ursache laufen, Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen!

Fix ist inzwischen, dass das Feuer in einer Bootshütte, die mit einer Garage zusammengebaut war, ausgebrochen war, dann auf die benachbarte Schaumrollen-Fabrikation übergegriffen hatte und schließlich auch noch durch die enorme Strahlungshitze auf Häuser auf der anderen Straßenseite übergesprungen war.

Brandermittler konnten schon in die völlig niedergebrannte Ruine. In einem Teil gab es einen Stromanschluss, auch ein Auto war in der Garage geparkt - alles Möglichkeiten für einen technischen Defekt. Vor dem Feuer in der Garage und im Bootshaus gab es jedenfalls keine potenziell gefährlichen Tätigkeiten wie Flexen oder Schweißen.

Eine eindeutige Brandausbruchsstelle ist aber noch nicht gefunden. Die Ermittler sicherten inzwischen mehrere private Videos, um die Ausbreitung des Infernos genau analysieren zu können.

Auch Brandstiftung möglich
Dass das Feuer, das auch zwei Wohnhäuser zerstört hat, absichtlich oder fahrlässig gelegt worden ist, kann nicht ausgeschlossen werden. Die Erhebungen vor Ort gehen weiter. „Diese könnten noch Wochen andauern“, sagte Polizeisprecherin Heide Klopf.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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