26.11.2019 16:48 |

Auf Straße gefunden

„Katzenbaby“ entpuppte sich als echtes Raubtier

Florencia Lobo aus der argentinischen Provinz Tucumán hat ein großes Herz für Tiere und so zögerte sie keine Sekunde, als sie auf der Straße zwei kleine Kätzchen fand. Die Mutter der Jungen lag tot daneben und so nahm Lobo die Tiere auf. Das Weibchen überlebte nicht, doch das männliche Jungtier schaffte es und wurde auf den Namen „Tito“ getauft. Doch mit zunehmendem Wachstum entpuppten sich „Tito“ als äußerst wilder Zeitgenosse. Und so wurden Experten hinzugezogen ...

„Tito“ war zwar nach zwei Monaten immer noch ähnlich einer Katze, aber manche Züge im Gesicht und auch die Körperform schienen doch etwas anders zu sein. Eine Freundin, die bei Florentina Lobo zu Besuch war, machte sie darauf aufmerksam, dass mit ihrer „Hauskatze“ vielleicht etwas nicht stimme, berichten argentinische Medien. Lobo packte den kleinen Kater daraufhin ein und brachte ihn zum Tierarzt. 

Wildtierexperte identifizierte die Katze
Dieser schickte die Frau weiter zu den Wildtierexperten des Tierschutzverein FARA. Der dortige Veterinärmediziner stellte beim zweiten Besuch schließlich fest: Die Katze ist zwar eine Katze, aber keine Hauskatze. „Tito“ ist ein Puma. Aber nicht die große Version, sondern eine Süd- und Mittelamerikanische Unterart namens Jaguarundi.

Die Körperform eines ausgewachsenen Jaguarundi ähnelt eher einem Marder, die Katzen haben eher kurze Beine und werden etwa 9 Kilo schwer. Die Tierschützer nahmen sich schließlich des kleinen „Titos“ an: Er wird mit Artgenossen aufwachsen und später ausgewildert werden.

Michaela Braune
Michaela Braune
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