Fataler Sprung

Kranzlmüller vor Abschieds-Turnier schwer verletzt

Kreuzband- und Seitenbandriss im allerletzten Training vor seinem Karriereende! Der Schock um die schwere Verletzung von Lukas Kranzlmüller just vor seinem geplanten Abschiedsturnier sitzt tief! Bei den Samstag in Graz startenden Staatsmeisterschaften im Kunstturnen ist der 30-Jährige damit nur Zuschauer.

Elf Staatsmeistertitel, 14 „Vize“-Titel, -zig Medaillen im Nachwuchs, fünf WM- und sechs EM-Teilnahmen! Nach fast 25 Jahren als Aktiver hatte Lukas Kranzlmüller seine Karriere nun beenden und sich mit einem Podestplatz in Graz als „Großer“ von seinen Kollegen und dem Nationaltrainer verabschieden wollen.

Schwere Knieverletzung
Doch dann kam der Donnerstag. Und damit das allerletzte Training – und damit das, was der 30-Jährige so schildert: „Ich bin am Trampolin gesprungen, schief gelandet und durch den Druck hat das Knie nachgegeben!“ Die brutale Diagnose danach: Kreuzband und Seitenband ab!

Auch Verlobte geschockt
Welch’ Schock diese Verletzung auch für das Umfeld des Turners war, zeigte das Verhalten seiner Verlobten Lisa Ecker. Sie eilte sofort ins Spital und war nach der Diagnose völlig fertig. Kranzlmüller selbst meint hingegen tapfer: „Auch wenn alles ganz anders geplant war, es geht mir gut, ich verfalle jetzt sicher nicht in eine Depression!“

Als Zuschauer dabei
Nachsatz: „Es fällt mir sicher leichter, dass ich sowieso meine Karriere beenden wollte!“ In Graz ist er aber trotzdem dabei, will das 26 Athleten umfassende OÖ-Team um seinen Bruder Severin, der zuletzt die interne WM-Quali verpasst hatte und jetzt im Mehrkampf auf „Revanche“ aus ist, als Zuschauer unterstützen. Nichts wird es dagegen mit dem für Dezember geplanten Afrika-Trip, um mit seinem Vater den Kilimandscharo zu besteigen.

Daniel Lemberger, Kronen Zeitung

Daniel Lemberger
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