08.11.2019 15:30 |

„Vergessene Krisen“

Ärzte ohne Grenzen über „unvorstellbares Leid“

Epidemien, Hunger, rohe Gewalt - in vielen Ländern dieser Welt leider die traurige Realität. Und in den Medien erlangt das Leid vieler Menschen oft nicht genug Aufmerksamkeit. Die „Krone“ will daher mit der Serie „Vergessene Krisen“ einige dieser Länder vorstellen. Gemeinsam mit „Ärzte ohne Grenzen“ wird Moderator Gerhard Koller in den nächsten Wochen diese Problemsituationen genauer beleuchten. Den Anfang macht Georg Geyer, der viele Jahre unter anderem im Tschad und im Sudan im Einsatz war.

In sechs der vergangenen neun Jahre war Georg Geyer im Ausland tätig. Den Großteil davon in Afrika. „Im Südsudan ist die Armut momentan am schlimmsten. Dort herrscht Bürgerkrieg und man hat das Gefühl, dass es dort wirklich gar nichts gibt.“ Im Nachbarstaat Tschad hat er ein Impfprogramm organisiert, bei dem mehr als 100.000 Kinder geimpft wurden. Bei 45 Grad und während des Ramadan (die überwiegend muslimische Bevölkerung im Land nimmt im Fastenmonat tagsüber keine Nahrung zu sich) keine leichte Aufgabe, wie er erzählt.

Bei diesen Auslandseinsätzen, die in der Regel zwei bis drei Monate dauern, kommt es schon mal vor, dass 14 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche gerarbeitet wird. „Das kann schon auf die Substanz gehen“, gibt sich Geyer bescheiden.

Wie groß die Bedrohung in den Bürgerkriegsländern für ihn selbst ist, warum das Leben in Europa für diese Menschen unvorstellbar ist und was er sonst noch erlebt und getan hat, sehen Sie im kompletten Interview im Video oben.

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