Gesundheitstelefon:

Bereits 10.000 Anrufe bei der neuen Hotline 1450!

„Man sollte Projekten wie diesem einfach eine Chance geben“, verteidigt Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander die Gesundheitshotline 1450 gegen Zweifel an der Wirkung. Im ersten halben Jahr des Bestehens haben dort 10.000 Menschen angerufen, 90 Prozent konnte telefonisch geholfen werden.

Vor zweieinhalb Jahren ist die telefonische Gesundheitsberatung 1450 in drei Bundesländern gestartet worden, seit 6 Monaten gibt es sie, hier betrieben vom Roten Kreuz, auch in Oberösterreich. SPÖ-Gesundheitssprecher Peter Binder wollte am Donnerstag im Landtag von Gesundheitsreferentin LH-Vize Christine Haberlander – mit zweifelndem Unterton – wissen, ob sich bereits eine Entlastung der Spitalsambulanzen feststellen lasse. Patientenanwalt Michael Wall konnte diese, wie von uns berichtet, ja noch nicht erkennen.

Nicht automatisch messbar
„Das ist nicht in Zahlen automatisch messbar“, sagt Haberlander zum Thema Entlastung der Ambulanzen. Da müsse man dem Projekt noch Zeit geben. Andersrum aufgezäumt gebe es aber eine Entlastung der ratsuchenden Menschen: „10.000 haben in diesen ersten 6 Monaten bei 1450 angerufen und 90 Prozent konnte geholfen werden, ohne sie an eine Ambulanz zu verweisen.“ Eines der häufigsten Themen waren bisher Zeckenbisse und ihre Behandlung.

Entlastung der Ambulanzen
Indirekt bringe diese Erfolgsquote auch eine Entlastung der Ambulanzen, in die manche der Anrufer gleich gegangen wären, gäbe es 1450 nicht. Aber die sind so ohnehin voll, dass man den Effekt noch nicht merkt.

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