Bangen um Stars

Hit gegen Israel! „Haben immer Lösungen gefunden“

„Israel muss gewinnen. Wir aber auch, wenn wir es weiter selbst in der Hand haben wollen.“ Bei der Quali-Ausgangslage gibt es für Franco Foda nichts zu taktieren. Bei seiner „ersten“ Elf heute schon. Trotz einiger Ausfälle will die ÖFB-Truppe dominant auftreten. Aber neben Alaba ist auch noch Antreiber Laimer fraglich ...

Beim Abschlusstraining am Mittwoch war das „Patienten-Duo“ dabei, machte das Aufwärmen mit, dann spulte es ein eigenes Programm (Laimer auch mit Sprints) ab. Zumindest in den ersten 15 Minuten, dann gingen für die spionierenden Medien die Rollbalken runter.

Foda lässt sich nicht in die Karten blicken, sagt: „Ich habe schon zwei Pläne im Kopf.“ Aber er will warten. Gerade beim Haarriss von Alaba in der Rippe kann jede Minute Gold wert sein. Laimer, der überragende Antreiber, mitverantwortlich für den Umschwung in der EM-Quali, klagt über Adduktoren-Probleme. Foda: „Die letzte Entscheidung treffen die Spieler, das ist abhängig von den Schmerzen. Es bringt niemandem etwas, wenn sie verletzt spielen.“

Der Teamchef ist sich ohnehin sicher: „Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft haben, die 90 Minuten einen unbedingten Willen zeigt. Wir haben immer wieder Lösungen gefunden.“

Wobei wohl Posch Lainer als rechter Verteidiger ersetzt, Foda bei der Viererkette bleibt. Davor wird‘s interessant(er): Kainz könnte für Alaba einspringen, Ilsanker wäre der logische Ersatz für Laimer.

Allerdings hat „Ilse“ in dieser Saison noch keine Minute für Leipzig gespielt. „Er hat in Nordmazedonien gezeigt, dass es auch ohne Spielpraxis geht“, bleibt Foda entspannt. „Durch das Training ist er im Rhythmus.“ Gilt auch für Lazaro, der ja in Mailand auch nicht überspielt ist ...

Wichtig ist für Foda, dass „wir den Schwung mitnehmen, aggressiv verteidigen, dominant auftreten“. Er erwartet offensive Israelis, warnt vor Zahavi, Weissman, Solomon und Co. Und man muss auf die Standards aufpassen. Eine der Lehren aus dem 2:4 in Haifa. „Danach haben wir viel Kritik einstecken müssen“, erinnert sich Kapitän Baumgartlinger. „Das haben wir nicht vergessen. Wir standen mit dem Rücken zur Wand. Jetzt haben wir es selbst in der Hand, wollen den nächsten Schritt machen.“ Und Revanche nehmen!

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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