09.10.2019 07:16 |

Anzeige erstattet

Michael gegen Matt - Ärger mit falschen Profilen

Österreichs Ski-Stars haben Ärger mit falschen Profilen im Internet. Slalom-Vizeweltmeister erstattete sogar Anzeige.

Sportler, die sich für hilflose und obdachlose Menschen einsetzen, die ihre Bekanntheit für Benachteiligte einsetzen. Klingt nach einer coolen Sache. Da wäre sicher der eine oder andere bereit, ein paar Euro springen zu lassen. Wenn’s für einen guten Zweck ist.

Das Problem an der „coolen Sache“: Es ist ein Trick, um Menschen Geld aus der Tasche zu locken – und das Gesicht des bekannten Sportlers wird mit einem vorgetäuschten, falschen Account in den sozialen Medien für so manchen „Raubzug“ missbraucht.

Passiert ist dies jüngst Slalom-Vizeweltmeister Michael Matt. „Ich wurde von einer Bekannten aufmerksam gemacht, dass jemand in meinem Namen im Facebook-Messenger Personen anschreibt und sie bittet, Geld für eine mir unbekannte Organisation zu spenden“, ärgert sich der 26-Jährige.

Der Tiroler, der mit einem neuen Kopfsponsor in die kommende Ski-Saison geht, hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet: „Das ist sehr nervig. Und ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich das nicht mache. Ich hoffe überdies, dass niemand auf diese Nachricht hereinfällt.“

Auch Vincent Kriechmayr sucht dieser Tage den Weg zur Polizei. Er wurde ebenso zum Opfer von sogenannten „Fake-Profilen“ – wenn auch ohne Bitten um Geld. Aber nerven tut ihn der Schmäh mit dem getürkten Online-Daten genau so wie Manuel Feller. Der Ski-Hipster hat in seinem Umfeld den „Irrtum“ klargestellt, behält sich den Schritt zur Anzeige aber noch vor.

Auf die Herren wartet vor dem Saisonstart am 27. Oktober in Sölden noch eine interne Qualifikation, die kommende Woche auf dem Programm steht.

Georg Fraisl, Kronen Zeitung

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