Stimmen zum Roma-Hit

Liendl: „Sind jetzt nicht mehr die graue Maus“

Für den WAC läuft es in der Europa-League weiter nach Wunsch. Die Kärntner erkämpften am Donnerstagabend in der Grazer Merkur Arena nach 0:1-Rückstand ein 1:1 gegen den italienischen Topclub AS Roma und sind nach dem Auftakt-4:0 bei Borussia Mönchengladbach weiter unbesiegt. Da auch die Roma in der ersten Partie 4:0 gewonnen hatte, liegt sie weiter mit dem WAC an der Spitze gleichauf. Hier (siehe Video oben) gibts die Stimmen zum Spiel.

Gerhard Struber (WAC-Trainer): „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. In der ersten Phase hatten wir gehörigen Respekt vor dem Gegner. Dann hatten wir schon in der ersten Halbzeit sehr gute Phasen mit guten Schusssequenzen. Nach dem unglücklichen Gegentor haben wir in der zweiten Halbzeit den Plan etwas geändert, wollten mutiger in Ballbesitz sein und eine bessere Energie in unser Spiel bringen. Wir haben das dann richtig gut gemacht und verdient den Ausgleich erzielt. Mit dieser Leistung dürfen wir uns weiterhin viel zutrauen. Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft. Ich habe am Ende der Partie noch frische Stürmer gebracht, wir wollten bis zum Ende dranbleiben, das ist immer unser Prinzip.“

Paulo Fonseca (Roma-Trainer): „Es war eine Partie, in der die Spuren des Kampfgeistes stets zu sehen waren. Wir haben den WAC keinesfalls unterschätzt. Es war ein ausgeglichenes Spiel, wir hätten es aber eher verdient gehabt, zu gewinnen. Ob es ein verlorener oder gewonnener Punkt war, werden die weiteren Spiele in der Gruppe zeigen. Ich habe viel gewechselt, wir haben aber andererseits das Spiel mit dieser Mannschaft stets kontrolliert gegen einen nicht leichten Gegner. Wir haben eine englische Woche mit schweren Partien, da waren die Wechsel notwendig. Kalinic wird sich noch verbessern, er hätte mehr Unterstützung gebraucht. Auch Pastore hat gute Qualitäten, sein physischer Zustand wird noch besser werden. Man darf auch nicht vergessen, dass viele Spieler verletzt gefehlt haben, so waren unsere Möglichkeiten limitiert. Ich bin nur dann zufrieden, wenn wir gewinnen.“

Michael Liendl (WAC-Torschütze): „Wir waren in der ersten Halbzeit ein bisschen zu verhalten mit und gegen den Ball, haben es da nicht so gut gemacht. Zweite Hälfte haben wir es geschafft, es besser zu machen und verdient den Punkt gemacht. Bei der Roma sind Spieler am Platz, die 40 Millionen Euro wert sind, das sieht man ganz einfach auf dem Platz. Wir haben aber alles reingeschmissen und immer daran geglaubt, einen Punkt machen zu können. Grundsätzlich habe ich den Ball schon schlechter getroffen. Dass ich ihn so treffe ist überragend, am Ende ist es aber nicht so wichtig, ob ich ein Traumtor mache oder nicht. Wir haben uns einfach belohnt für eine unglaubliche Arbeit über 90 Minuten.“

krone Sport
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