30.09.2019 05:48 |

Ruf nach Lkw-verbot

Hilferufe der Eltern wurden bisher ignoriert

Seit Jahren bemühen sich Anrainer der Packer Straße, auf den zunehmenden Schwerverkehr aufmerksam zu machen. Denn der gefährdet auch die Schulkinder, die dort täglich zur Bushaltestelle gehen müssen. Besorgte Eltern fordern die Wiedereinführung des Lkw-Fahrverbotes – bisher allerdings vergeblich.

„Wir würden hier niemals allein die Straße überqueren. Mein Bruder Andreas und ich haben große Angst. Die Lastwagen rasen hier nur so an uns vorbei“, schildert Johannes (12) die Situation an der Packer Straße bei Klein Venedig. Auch Papa Dietmar Stippich ist ratlos. Er bangt um das Leben seiner Kinder: „Bis 2014 galt hier ein Lkw-Fahrverbot. Von einem Tag auf den anderen wurde es aufgehoben. Genau hier, wo unsere Kleinen die Straßenseiten wechseln müssen. Die ganze Ortschaft ist entsetzt. Wir fordern das Verbot zurück!“

Weder ein Zebrastreifen noch Warntafeln oder eine Ampelanlage befinden sich in diesem Bereich. Stippich: „Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h nehmen die meisten Verkehrsteilnehmer nicht einmal wahr.“ Besorgte Eltern haben schon öfter auf diesen Zustand hingewiesen, ihre Hilferufe wurden bisher aber ignoriert. „Wir haben bereits mehrere Anfragen gestellt – doch niemand scheint uns ernst zu nehmen. So kann es doch nicht weitergehen!“

Kennen auch Sie Gefahrenstellen, die beseitigt werden müssen? Dann schreiben Sie uns!

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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