18.08.2019 21:03 |

3400 Hektar zerstört

Gran Canaria: Tausende vor Waldbränden geflohen

Bewohner, Touristen und Einsatzkräfte hatten sich zu früh gefreut, nachdem am Dienstag ein Waldbrand auf der spanischen Ferieninsel Gran Canaria unter Kontrolle gebracht worden war. Denn nun brennt das bergige Zentrum auf der Insel erneut. Rund 5000 Menschen wurden am Wochenende in Sicherheit gebracht. Laut den Behörden mussten ein Luxushotel und ein bei Touristen beliebter Aussichtspunkt geräumt werden. Fast 3400 Hektar Land sind bereits ein Raub der Flammen geworden.

Das Feuer sei „extrem heftig“ und derzeit „weder eingekreist noch stabilisiert oder unter Kontrolle“, erklärte der kanarische Regionalpräsident Angel Victor Torres am Sonntagabend. Möglicherweise würden weitere Evakuierungen nötig, insbesondere rund um das wegen seiner Aussicht über die Berge beliebte Kreuz von Tejeda.

Etwa ein Dutzend Straßen rund um den Brandherd wurden gesperrt. „Verlassen Sie das Gebiet“, hieß es in Großbuchstaben in einer Twitterbotschaft der Behörden. Mehr als 600 Feuerwehrleute und elf Löschflugzeuge und -hubschrauber waren im Einsatz. Starker Wind und Hitze erschwerten den Kampf gegen die Flammen.

Große Hitze und starker Wind als Brandbeschleuniger
Erst am Dienstag hatte die Feuerwehr einen Waldbrand in der selben Region im Zentrum der Kanaren-Insel unter Kontrolle gebracht. Gleichzeitig hatte der Katastrophenschutz gewarnt, bei starkem Wind und großer Hitze könnten verbleibende Glutnester jederzeit wieder aufflackern und ein neues Feuer auslösen.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen