In den Abendstunden des 28. Jänner schlugen die Mitarbeiter des Postverteilzentrums Liesing Alarm: Ein als Dokument deklariertes Paket war viel zu schwer. Die daraufhin verständigte Polizei öffnete die Briefsendung, in der sich 400 Gramm Roh-Opium befanden. Als Absender waren falsche Daten angegeben, als Empfänger eine Adresse in den USA angeführt.
Tags darauf wurde abermals ein ganz ähnliches Paket sichergestellt. Es war am Postamt Westbahnhof aufgegeben und enthielt 380 Gramm Roh-Opium. Absender und Empfänger waren dieselben.
Drei Festnahmen durch Observierung
Beamte des Landeskriminalamtes Wien legten sich daraufhin vor dem Postamt am Westbahnhof auf die Lauer - und tatsächlich ging ihnen am 1. Februar um 22.20 Uhr der 31-jährige Masood A. in die Falle. Er hatte den Schlüssel für ein Hotelzimmer bei sich, in dem man kurze Zeit später weitere 220 Gramm Roh-Opium fand.
Im Zuge der Ermittlungen wurde der 49-jährige Manocher N., der dem 31-Jährigen die Drogen verkauft haben soll, ausgeforscht und festgenommen. Dieser erklärte in seiner Einvernahme, die Drogen vom 51-jährigen Ahad N. bezogen zu haben. Am 6. März klickten auch bei ihm die Handschellen.
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