Transfersperren-Opfer

Schimpelsberger: Geduld pflastert seinen Weg

Der Ex-Rapidler Michael Schimpelsberger ist Opfer der St. Pöltner Transfersperre Er will weiter aufs O.k. warten - die Frage ist nur, wie lange noch.

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„Ich habe mich super eingelebt, aber . . .“ Der Seufzer musste kommen, als Michael Schimpelsberger über seine ersten Wochen beim SKN St. Pölten sprach. „Ich kann eben nichts anderes tun, als fit zu bleiben.“ Gemeinsam mit dem Deutschen Kofi Schulz ist der 28-Jährige Hauptopfer der Transfersperre. Trainieren ja, spielen nein. „Als ich in St. Pölten anheuerte, ging ich davon aus, dass die Sperre bald aufgehoben wird – ich war überrascht, dass es nicht klappte.“

Nach Abstieg mit Innsbruck
Dabei brennt gerade er darauf, wieder um Punkte kämpfen zu dürfen. Wäre gut für die Psyche nach dem Abstieg mit Innsbruck. „Ich kann’s nicht beeinflussen.“ Noch muss abgeklärt werden, ob er als vertragsloser Spieler nach Ende der aktuellen Transferperiode Anfang September spielberechtigt ist, oder erst zu Beginn der neuen Transferzeit im Jänner. Zermürbend. „Bis September bin ich sicher bereit zu warten – Jänner wäre ein anderes Szenario . . .“

Linz, Red Bull, Twente
Geduld pflastert den Weg des Linzers, der mit 16 Jahren aus der Red-Bull-Akademie zu Twente Enschede gewechselt war, mit den Holländern in der Champions-League spielen durfte, 2011 von Rapid geholt wurde. Lief anfangs gut, dann folgten ein Achillessehnen-, später ein Kreuzbandriss. Schon in Wien war Geduld gefragt, Innsbruck fing ihn 2016 auf.

Sonntag sitzt er auf der Tribüne, wenn der SKN Grün-Weiß fordert. „Der Druck liegt bei Rapid – wir haben unsere Chance.“ Das Wir steht für St. Pölten, obwohl Schimpelsberger nicht weiß, ob er jemals für den SKN spielen wird . . .

Hannes Steiner, Kronen Zeitung

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