15.07.2019 12:04 |

Große Empörung

Pinks Kinder toben durch Holocaust-Mahnmal

„Ich kann es gar nicht erwarten, Bilder zu sehen, wie deine Kinder in Auschwitz herumtoben.“ Sängerin Pink wird auf Instagram von empörten Menschen beschimpft, nachdem sie ein Foto ihrer Kinder gepostet hat, die durch das Holocaust-Mahnmal in Berlin laufen. Dabei hatte der US-Superstar bereits im Vorfeld versucht, Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. 

Popsängerin Pink postete am Sonntag das Foto ihrer Kinder, die durch die Stelen des Berliner Holocaust-Mahnmals flitzen. „Die Person, die dies erschaffen hat, glaubte daran, dass Kinder Kinder sein können. Für mich hat es die Bedeutung, das Leben nach dem Tod zu feiern“, schrieb die 39-Jährige zu dem Bild.

„Kein Ort, um Verstecken zu spielen“
Außerdem seien ihre Kinder, genauso wie sie und die gesamte Familie mütterlicherseits, jüdisch. Trotzdem hagelte es prompt Anfeindungen „Ich kann es gar nicht erwarten, Bilder zu sehen, wie deine Kinder in Auschwitz herumtoben“, zitiert die Berliner Tageszeitung „TZ“ einen empörten Kommentar zu dem Bild.

„Dieser Ort ist nicht wirklich dafür da, um Verstecken zu spielen, liebe Pink“, rügt jemand anderes die Sängerin streng. Nur weil sie selbst Jüdin sei, sei dies keine Erlaubnis, ihre Kinder im Mahnmal herumtoben zu lassen.

Immer wieder Kritik
Immer wieder gibt es Kritik, wenn Besucher des Mahnmals Selfies in dem Stelenfeld machen oder sich lachend dort zeigen. Der US-Architekt Peter Eisenman hatte dagegen erklärt, er habe keine Probleme damit, wenn etwa Kinder in dem gigantischen Stelenfeld spielen.

Konzert im Olympiastadion
Pink („Just Like A Pill“, „So What“) spielte am Sonntagabend im Rahmen ihrer Deutschlandtour ein zweistündiges Konzert im Berliner Olympiastadion und holte dabei auch ihre achtjährige Tochter Willow auf die Bühne. Von ihrem Aufenthalt postete sie außerdem ein Foto vom Gendarmenmarkt und davon, wie sie in einer Bar Cocktails mixt.

 krone.at
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