14.07.2019 12:34 |

Neue Botschafter-Notiz

Trump „setzt auf diplomatischen Vandalismus“

Die britische Polizei hat bei ihren Ermittlungen in Zusammenhang mit dem Rücktritt des britischen Botschafters in Washington einen Erfolg verzeichnet. Sie wisse, wer die vertraulichen Notizen des Botschafters Kim Darroch öffentlich gemacht habe, berichtete die „Sunday Times“ unter Berufung auf Regierungskreise. Nähere Details über die Person wurden nicht mitgeteilt, ein Hackerangriff eines anderen Landes könne ausgeschlossen werden. Unterdessen machen neue, ebenfalls höchst Trump-kritische Darroch-Memos die Runde.

Trotz einer umstrittenen Warnung der Polizei veröffentlichte die „Mail on Sunday“ weitere Memos von Darroch. Darin heißt es, Darroch habe im Mai 2018 an die britische Regierung geschrieben, dass US-Präsident Donald Trump den internationalen Atomvertrag mit dem Iran aus persönlichen Motiven aufgekündigt habe, da er von seinem Vorgänger Barack Obama ausgehandelt wurde. Die Trump-Regierung setze auf „diplomatischen Vandalismus“.

In bereits vor einigen Tagen geleakten Memos hatte Darroch die US-Regierung als unfähig kritisiert, woraufhin Trump ihn als dumm und verrückt bezeichnete. Es folgte Darrochs Rücktritt.

Debatte um Journalisten-Warnung der britischen Polizei
Der stellvertretende britische Polizeichef Neil Basu hatte am Freitag Journalisten davor gewarnt, geleakte Informationen zu veröffentlichen. Auch dies könne ein Strafvergehen sein. Redakteure und Politiker kritisierten die Aussagen.

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