12.07.2019 13:30

Zurückgestellt:

Hitzeschutz-Plan liegt in Oberösterreich auf Eis

Der Klimawandel wird in Oberösterreich nicht gelöst werden - doch mit einem Hitzeschutzplan sollen die Folgen in unserem Bundesland gemildert werden. Da geht’s um kurzfristige Maßnahmen wie bessere Isolierungen und langfristige Ziele wie etwa Fernkühlung. Aber der Hitzeschutzplan für OÖ liegt derzeit auf Eis.

Die ersten beiden Hitzewellen des heurigen Jahres haben wir hinter uns und vor allem in den Städten wirkten sie sich aus: 13 Hitzetage über 30 Grad in Linz! Und vier Tropennächte, in denen das Thermometer nicht unter 20 Grad sank.

Bestandsaufnahme
Die nächsten heißen Tage kommen bestimmt - bis der beantragte Hitzeschutzplan für Oberösterreich beschlossen wird, zieht noch mindestens ein Winter ins Land. Denn die Landesregierung hat den Antrag der Grünen zurückgestellt, will erst eine Bestandsaufnahme machen.

Klima-Aspekt beim Bauen bedenken
Mit der Initiative soll vor allem älteren und kranken Oberösterreichern geholfen werden, denen hohe Temperaturen besonders zusetzen. Sie sollen sich durch ein Frühwarn-System auf Hitzeperioden besser einstellen können. Mittelfristig sollten bei Neubauten die Auswirkungen auf Be- und Durchlüftung der Stadt geprüft werden. „Der Klima-Aspekt kann beim Bauen immer bedacht werden“, sagt Landesrat Rudi Anschober, der aber in der Zukunft auch auf technische Varianten, wie Fernkühlung setzen will.

Eigenverantwortung
Bis das läuft, rät Hausärzte-Sprecher Wolfgang Ziegler auf Eigenverantwortung: „Viel trinken, bei Hitze drinnen bleiben, wer Medikamente nimmt, beim Hausarzt melden.“

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