Professur zog zu wenig

Notfallmedizin-Chef verlässt die Linzer Uni-Klinik

Oberösterreich
05.12.2025 17:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Wieder ein schmerzhafter Personal-Abgang in der Linzer Uni-Klinik. Nach zwei Jahren an der Spitze der Notfallmedizin verlässt Primar Gregor Lindner Oberösterreich Richtung Schweiz. Er galt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Notfallmedizin-Professur an der Linzer Medizin-Universität.

„Auch wenn es uns schmerzt: Wir danken ihm für sein großes Engagement für unsere Klinik und freuen uns, dass er uns bis zu seinem Wechsel weiterhin tatkräftig unterstützt“, heißt es in einem Statement der Kepler Uniklinik. Hier war Primar Gregor Lindner seit Oktober 2023 als Leiter der Klinischen Notfallmedizin tätig gewesen. Der gebürtige Kirchdorfer hatte in Wien die Facharztausbildung für Innere Medizin und Nephrologie absolviert, war dann in der Schweiz Leiter eines interdisziplinären Notfallzentrums.

Es winkten 92.500 Euro Mindestgehalt als Uni-Professor
Nun kehrt er in die Schweiz zurück, wird ab Juli 2026 die Leitung der Klinik für Innere Medizin am Spital Zollikerberg übernehmen. „Eine Chance, die man nicht ausschlagen kann“, heißt es beim KUK. Allerdings wäre auch bei der Linzer Medizinuniversität ein interessanter Job ausgeschrieben gewesen: als Universitätsprofessor für Notfallmedizin. Die Frist lief am 15. Oktober ab. Offenbar zog dieser honorige Job mit einem Mindestgehalt von knapp 92.500 Euro weniger als die Stelle in der Schweiz.

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