Mi, 17. Juli 2019
01.07.2019 18:02

„Aufregende Reise“

Karriereende! Ex-Teamstürmer Marc Janko hört auf

Marc Janko hat seine Karriere beendet. „Der Tag ist gekommen und ich sage danke für die letzten 16 Jahre“, schrieb der Legionär beim FC Lugano in der Schweizer Super League auf Twitter. Für das Nationalteam bestritt der Stürmer 70 Länderspiele, das letzte am 24. März bei der 2:4-Niederlage in der WM-Qualifikation gegen Israel.

„Es war eine unglaublich schöne, aufregende Reise. Euch allen danke für die Unterstützung, die Anteilnahme und die vielen Nachrichten. Macht‘s es gut!“, teilte der 36-Jährige seinen Fans mit und postete ein Video mit allen Stationen und großen Momenten seiner Karriere. Große Erfolge feierte er mit dem FC Basel, von Juli 2015 bis 2017 hatte er mit 29 Toren maßgeblichen Anteil am zweimaligen Gewinn der Meisterschaft. 2017 wurde er mit dem FCB auch Cup-Sieger.

EM 2016 als Highlight
Im März hatte er noch offen gelassen, ob es für ihn im Nationalteam weitergehen könnte. „Wenn es so ist, dann war es eine superschöne Karriere. Wenn nicht, komme ich gern wieder“, hatte Janko damals gesagt. 28 Tore erzielte der 1,96 Meter große Stürmer im Trikot der Nationalelf, Highlight war die Teilnahme an der Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Janko kam dabei in zwei von drei Gruppenspielen zum Einsatz.

Janko startete seine Karriere bei der Admira (1990-2005), weiter ging es zu Red Bull Salzburg (2005-2010), Twente Enschede (2010-2012), FC Porto (2012), Trabzonspor (2012-2014), Sydney FC (2014-2015), FC Basel (2015-2017), Sparta Prag (2017-2018) und zuletzt dem FC Lugano (2018-2019). Fast überall wurde sein Wirken mit großen Erfolgen gekrönt, dreimal wurde er österreichischer Meister, einmal portugiesischer und zweimal Schweizer. Dazu kamen mehrere Cup-Erfolge.

Ab in den ÖFB-Legenden-Klub
Als 50. Mitglied wird Janko nun auch in den Legenden-Klub des ÖFB aufgenommen. „Marc Janko hat in 13 Jahren sehr viel für das Nationalteam und den ÖFB geleistet und stets vollen Einsatz gezeigt. Gerade seine wichtigen Tore auf dem Weg zur EURO 2016 werden immer unvergessen bleiben“, sagte ÖFB-Präsident Leo Windtner. Der Stürmer sei nicht nur ein „hochangesehenes Mitglied“ der Mannschaft gewesen. „Er war auch ein verlässlicher Gesprächspartner für den ÖFB, der auch als konstruktiv-kritisches Korrektiv gewirkt hat“, schilderte Windtner.

Auch Peter Schöttel dankte Janko für seine Leistungen. „Marc Janko war viele Jahre lang ein zentraler Bestandteil des Nationalteams und hat auch bei den Nachnominierungen in den letzten Monaten bewiesen, dass er immer da ist, wenn er gebraucht wird - als Spieler und als Persönlichkeit. Er hat auch den gesamten österreichischen Fußball im Ausland mehr als würdig vertreten“, sagte der ÖFB-Sportdirektor. Der Ex-Rapidler wünschte dem Angreifer viel Erfolg für seine zukünftige Laufbahn.

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