14.06.2019 12:26 |

Verletzten attackiert

Rettungskräfte in Gefahr: Angreifende Kuh getötet

Dramatische Szenen haben sich am Donnerstagabend in Radenthein in Kärnten abgespielt: Ein Mann (28) war auf einem landwirtschaftlichen Anwesen von einer Kuh attackiert worden. Als ein Notarztteam den Verletzten mittels Hubschrauber bergen wollte, ging die Kuh abermals auf ihn los. Das Tier musste von einem Jäger erlegt werden.

Am Donnerstagabend hatte der 28-jährige Mann gemeinsam mit zwei Kollegen die Klauen von mehreren Rindern gepflegt. Gegen 20.30 Uhr nahm das Unglück seinen Lauf: Als die drei Männer eine zehn Jahre alte Kuh nach der Pflege in den Stall führen wollten, riss sich das Tier los und rannte auf eine steil ansteigende Wiese. Gemeinsam versuchten die drei Männer, das Tier wieder einzutreiben. Unerwartet ging die Kuh aber auf den 28-Jährigen los und rannte diesen nieder.

Einziger Ausweg für Rettungskräfte: Kuh musste erlegt werden
Aufgrund seiner Verletzungen sollte der Mann dann vom Notarzthubschrauber RK1 mittels Seil geborgen und versorgt werden. Doch die Flugretter hatten trotz mehrerer Versuche keine Möglichkeit, zum Mann vorzudringen, da die Kuh noch immer frei herumlief und offenbar keine Ruhe geben wollte. Daher gab es für alle beteiligten Einsatzkräfte und den verletzten Mann nur noch einen Ausweg: Die Kuh musste erlegt werden.

Herbeigerufener Jäger erschoss das Tier
Die Besatzung von RK1 brach daher kurzerhand den Einsatz wieder ab und stieg in die Luft, damit die Kuh durch einen Jäger erschossen werden konnte. Erst danach konnten die Flugretter ihren schwierigen und kniffligen Einsatz fortsetzen und den 28-jährigen Mann ins Landeskrankenhaus Villach überstellen.

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf
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