So, 16. Juni 2019
26.05.2019 12:09

„Schlimmer als 2018“

Warnung vor extremem Hitze-Sommer in Europa

Dürre, Waldbrände und Ernteausfälle: Bereits im vergangenen Sommer hat die extreme Hitze in Europa erhebliche Schäden angerichtet. Dieses Jahr soll das Wetter in Europa sogar noch mehr davon bringen und vor allem länger andauern - auch wenn das angesichts der derzeitigen Temperaturen kaum zu glauben ist. Beginnen soll die Hitze laut US-Experten im Juni auf der Iberischen Halbinsel, bevor sie sich in den Sommermonaten nach Nord- und Osteuropa ausbreitet.

Geht es nach den Experten des US-Wetterdienstes „AccuWeather“, dann dürfte es dieses Jahr in weiten Teilen Europas noch trockener und noch heißer werden, als es im Vorjahr ohnehin schon war. Die große Dürre würde erneut Ernteausfälle bedeuten, da Regen Mangelware sein werde, schreibt Meteorologe Eric Leister.

Laut der auf der Website publizierten Karte liege Österreich inmitten eines Gebiets von hoher Waldbrandgefahr und langen Hitzeperioden.

38 Grad keine Seltenheit mehr
Besonders „gefährliche Hitzewellen“ dürften sich über die Sommermonate von Portugal bis nach Polen und Ungarn erstrecken. Hier würden Temperaturen von über 38 Grad keine Seltenheit sein. In manchen Regionen werde sogar über 43 Grad prognostiziert.

Risikogebiete für Waldbrandgefahr
Die Waldbrandgefahr werde sich durch die lang andauernde Hitze deutlich erhöhen - vor allem in westlichen Ländern und in Mitteleuropa. Der Norden Portugals, Nordspanien, die Alpenregion bis nach Deutschland und Tschechien seien Risikogebiete. In der Balkanregion erwarte man heftige Gewitter mit starken Winden, Hagel und Regen.

Extrem-Hitze in Israel und auf Zypern
Ein möglicher Vorbote eines erneuten Hitzesommers ist aktuell rund ums Mittelmeer zu beobachten. Insbesondere in Israel und auf Zypern macht eine extreme Hitzewelle den Menschen zu schaffen. Die Thermometer zeigten am Donnerstag in der Inselhauptstadt Nikosia Temperaturen um die 40 Grad an. Dies sei ungewöhnlich für die Jahreszeit, sagten Meteorologen im Staatsfernsehen (RIK).

 krone.at
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